Nach 30.000 Rettungseinsätzen: Georg Schober von der DRK-Wache in Ruhestand verabschiedet

„Er hat den damals in Kinderschuhen steckenden Rettungsdienstin Überlingen mit aufgebaut und geprägt.“ Matthias Rieger, Bereichsleiter des Rettungsdienstbereiches Überlingen und Salem, hatte viele Worte des Dankes und der Anerkennung für Georg Schober übrig, als er gemeinsam mit Michael Schneider, Geschäftsführer, die Verabschiedung von Schober im DRK-Heim vornahm. Viele ehemalige und aktuelle Arbeitskollegen sowie Vertreter des DRK Ortsvereins und Wachenleiterkollegen aus Friedrichshafen und Tettnang wohnten der Verabschiedung bei.

Wie Schneider sagte, wurde Schober 1980 beim Ortsverein Überlingen als „Krankenwagenfahrer“ angestellt. 1990 erlangte er die heutige Berufsbezeichnung Rettungsassistent, ein Jahr später wurde er Wachenleiter der Rettungswache. Dieses Amt übte er bis 2002 aus. Während seiner gesamten Tätigkeit war er Sicherheitsbeauftragter der Rettungswache. In Bezug auf Schobers 36-jährige Arbeit im Rettungsdienst sagte Schneider, dass dieser über 30 000 Einsätze begleitet habe, was hochgerechnet bedeute, dass er jeden Überlinger Bürger 1,5 mal als Patient behandelt habe. 30 unterschiedliche Rettungswagen und Krankenwagen ist Schober gefahren, 88 Zivildienstleistende hat er in seiner elfjährigen Tätigkeit als Wacheleiter begleitet.

Rieger wies darauf hin, dass viele Dinge, die Schober eingeführt habe, noch heute so vorgenommen würden. Beispielsweise die „Tagescheckliste“, die vom Qualitätsmanagement des DRK Rettungsdienstes Bodensee-Oberschwaben übernommen worden sei. Als Schober seine Tätigkeit als Wachenleiter begonnen hat, sei er am damaligen Umbau der Rettungswache beteiligt gewesen, „jetzt, nach 25 Jahren, wird die Wache wieder umgebaut“.