DRK Presseinformationen https://www.drk-bos.de de DRK Mon, 28 Nov 2022 12:02:07 +0100 Mon, 28 Nov 2022 12:02:07 +0100 TYPO3 EXT:news news-257 Mon, 28 Nov 2022 10:33:12 +0100 Erster Azubi-Tag im Allgäu https://www.drk-bos.de/aktuelles/meldungen/meldung/erster-azubi-tag-im-allgaeu.html Organisationsübergreifend und wachenübergreifend den Ernstfall proben. Das war die Idee von fünf Praxisanleitern für neun Auszubildende im 3. Lehrjahr. Mit im Boot waren die Rettungswachen Wangen, Isny und Leutkirch sowie der KAP Rettungsdienst. „Zu viele Jäger sind der Hasen tot.“
Was aber, wenn Azubis ins Freie gelassen werden?
Bericht vom ersten Allgäuer Azubi-Tag von A. Nikendei

 

Organisationsübergreifend, wachenübergreifend den Ernstfall proben. Das war die Idee von fünf Praxisanleitern. Mit im Boot waren die Rettungswachen Wangen, Isny und Leutkirch sowie der KAP Rettungsdienst.

Auf zwei Tageshälften verteilt wurden 9 Azubis im 3. Lehrjahr mit je zwei Rettungswagen in realistische Einsatzszenarien geschickt. Unter echten Bedingungen mussten sie ihr Wissen und Können unter Beweis stellen. Die „Schicht“ jeder RTW-Besatzung, bestehend aus zwei Azubis, war an den Alltag angelehnt: Fahrzeugcheck, Alarmierung durch die Integrierte Leitstelle, Einsatz abarbeiten, Übergabe des Patienten in der simulierten Notaufnahme in der Garage der Wache Isny, Fahrzeugaufbereitung, Nachbesprechung.

Vier verschiedene Einsatzszenarien wurden für die zwei RTW’s eingespielt. Das heißt, jede Besatzung hatte zwei Trainingsmöglichkeiten. Ziel der Einsätze war, diese selbstständig nach den aktuellen und erlernten Handlungsempfehlungen durchzuführen und die PatientInnen bestmöglichst zu versorgen. An jedem Einsatzort war jeweils ein Mime oder eine Mimin eingesetzt. Der ganze Ablauf wurde zusätzlich von zwei Praxisanleitern an der Einsatzstelle beobachtet und dokumentiert.

Mitten im Wald, auf einem Jägerstand, einen Jäger mit ACS zu versorgen, auf einem engen Feldweg eine vom Fahrrad gestürzte Person mit Verdacht auf SHT zu behandeln, das brachte die Azubis in Stress und Zeitnot. Die Behandlungszeiten waren am Ort des jeweiligen Geschehens zum Teil doch etwas lang geraten. Wie viele Hasen verstorben sind, ist uns nicht bekannt. Aber der Jäger jedenfalls hat die „Klinik“ erreicht und überlebt. Das gleiche gilt für die gestürzte Person.

Eine ganz andere Situation fanden die Azubi-Besatzungen in der Klinik in Neutrauchburg vor. Hier begann ein Patient bei der Übergabe des klinischen Personals an den Rettungsdienst plötzlich generalisiert zu krampfen. Hier war ebenfalls schnelles, fachliches Handeln gefragt.

Eine der Erkenntnisse dieses Tages für die Auszubildenden: Fälle, die in der Schule eingespielt werden, sind doch eine ganz andere Nummer, als sorgfältig vorbereitete Einsatzszenarien in Wald und Flur oder in einer realen Klinik. Mit dazu beigetragen haben sicherlich die hervorragenden Mimen und Miminnen, sowie das kritische Auge der beobachtenden Praxisanleiter. In den jeweiligen Nachbesprechungen wurden daher sowohl die gut gelaufenen Seiten der Einsätze betont, als auch diejenigen Dinge, die verbesserungswürdig waren. Kritikpunkte waren z.B. die Dokumentationen der Einsätze, in denen Zeitangaben zu Medikamentenapplikationen nur geschätzt wurden, das Handling der Trage im Wald, der mangelnde Wärmeerhalt im Freien.

Alle haben an diesem Tag „gewonnen“: Die Azubis, die große Verantwortung in herausfordernden Settings meistern mussten, gewannen an Erfahrung, und die Praxisanleiter an Erkenntnissen, wie ihre Planungen aufgegangen sind und wo es Improvisationstalent gebraucht hat.

Eine ausführliche Nachbesprechung und Auswertung durch die beteiligten Praxisanleiter fand im Nachgang statt. Nicht bekannt ist, ob das dazu gereichte Vesper aus der Jagd des gesundeten Jägers stammte oder ob es nur Kaffee gab.

Das Organisationsteam und die Auszubildenden bedanken sich für die großartige Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung bei:

  • der Fachbereichsleiterin FB2 Birgit Braunwarth vom DRK Rettungsdienst Bodensee-Oberschwaben und allen weiteren beteiligten Personen der Verwaltung
  • der Integrierten Leitstelle Bodensee-Oberschwaben
  • dem KAP Rettungsdienst
  • der Rettungswache Isny im Allgäu mit ihrem Leiter Stefen Stehle
  • den Waldburg-Zeil Kliniken - Klinik Schwabenland, Isny im Allgäu
  • den Jagdverantwortlichen im Revier Osterholz
  • allen beteiligten Mimen
  • Liane Menz für die tollen Fotos

Ein Bericht von A. Nikendei

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news-256 Thu, 24 Nov 2022 13:30:00 +0100 Notfallsanitäter unterstützt das IKRK in der Ukraine https://www.drk-bos.de/aktuelles/meldungen/meldung/notfallsanitaeter-unterstuetzt-das-ikrk-in-der-ukraine.html Ein Mitarbeiter von uns unterstützt das IKRK bei seinem Einsatz in der Ukraine. Der bewaffnete Konflikt in der Ukraine hält die Welt in Atem und treibt eine verheerende humanitäre Krise an, die sich auf das Leben von Millionen Menschen auswirkt.
Bereits seit 2014 unterstützen das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) und das Deutsche Rote Kreuz (DRK) die Hilfskräfte in der Ukraine vor Ort und leisten mit Partnerorganisationen humanitäre Hilfe nach den Grundsätzen der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung.

Im Februar dieses Jahres wurde dieser Einsatz massiv ausgeweitet, um die Bevölkerung mit Hilfsgütern, medizinischem Material und Medikamenten zu versorgen sowie weitere lebensnotwendige und lebensrettende Maßnahmen durchzuführen.

Ein Kollege aus unserem Rettungsdienst war, als Teil einer IKRK-Mission, knapp fünf Wochen im Krisengebiet vor Ort, um den Menschen dort zu helfen und berichtet uns über seine Erfahrungen:

 

Wie kam es zu deinem Einsatz in der Ukraine?

Mich persönlich hat die Herausforderung und die einzigartige Erfahrung gereizt und so habe ich bereits beim ersten Aufruf über unser Intranet mein Interesse für einen Einsatz mit dem IKRK in der Ukraine bekundet.

Auf Nachfrage erfuhr ich vom DRK-Generalsekretariat, dass der Einsatzort in der Ostukraine sein würde, mit einer Dauer von mindestens vier Wochen.

Mein persönlicher Wunsch war es, den Einsatz dann möglichst zeitnah zu beginnen und so startete bereits eine Woche später mein Flug in die Republik Moldau. Über Chișinău und die ukrainische Stadt Odessa reiste ich dann in die Region rund um Pokrowsk und Dnipro im Osten der Ukraine.
Insgesamt war ich dann knapp fünf, statt der zuerst geplanten vier Wochen vor Ort, da sich mein Einsatz um ein paar Tage verlängerte und sich dann meine Abreise über Kiew, Lwiw und Polen nach Deutschland aus Sicherheitsgründen verzögerte.

An dieser Stelle auch nochmals herzlichen Dank an meine Wachenleiter und den DRK Rettungsdienst Bodensee-Oberschwaben, dass ich so spontan, flexibel und unkompliziert freigestellt werden konnte.

 

Was waren deine Aufgaben während des Hilfseinsatzes?

Wir haben PatientInnen von Krankenhäusern oder BewohnerInnen aus Pflegeheimen entweder in ein vier Stunden entferntes Krankenhaus transportiert oder zu einem Krankenhaus-Zug von “Ärzte ohne Grenzen“ gebracht.

Eine Evakuierung oder Verlegung aus Kliniken erfolgte entweder aufgrund schwerer Kriegsverletzungen oder, weil ein Krankenhaus vor Ort die Versorgung von PatientInnen nicht mehr gewährleisten konnte, beispielsweise durch fehlende Dialyse-Geräte o.Ä.

Bewohnerinnen und Bewohner aus Pflegeheimen wurden von uns an sichere Orte gebracht, wenn die Einrichtungen zu dicht an der "line of contact", der sog. Kontaktlinie, waren. Diese Abschiede waren oftmals sehr emotional, besonders für die Pflegekräfte, die die Bewohnerinnen und Bewohner oftmals über viele Jahre hinweg betreut hatten.

Generell konnte man so also zwischen Einsätzen unterscheiden, bei denen die Transportaufgaben im Fokus standen und Einsatzfahrten mit Patientinnen und Patienten, die währenddessen eine medizinische Überwachung und Versorgung benötigten. Besonders im letzterem Fall musste man sich dann den langen Transportzeiten anpassen sowie der oftmals fehlenden Möglichkeit, Unterstützung nachzufordern.

Zwei Patienten sind mir von dieser Zeit gut im Gedächtnis geblieben:
Da gab es einen 9-jährigen Jungen, der am ganzen Körper schwarze Punkte von eingedrungenen Splittern hatte, aber wahnsinnig interessiert, kommunikativ und aufgeschlossen war und einen ca. 30 Jahre alten Mann, der während des Transports leider telefonisch erfuhr, dass sein Vater getötet wurde.

 

Wie ist die Sicherheitslage vor Ort gewesen?
Gab es besondere Vorkehrungen?

Nach der ersten Eingewöhnungsphase habe ich mich mit dem IKRK verhältnismäßig sicher gefühlt.

Wir sind während den Einsätzen immer im Konvoi gefahren und hatten stets unsere Ausrüstung, wie Schutzwesten, Helme sowie eine CBRN-Ausstattung zum Schutz vor chemischen, biologischen, radiologischen und nuklearen Gefahren dabei.

Insbesondere in Pokrowsk haben wir oft Detonationen gehört, dort durften wir aus Sicherheitsgründen auch unsere Unterkunft nicht verlassen. Zudem gab es überall im Land ständig Luftalarme – dadurch lebt man immer mit dem unguten Gefühl, man könnte gerade an der falschen Stelle stehen, auch wenn man Schutz in einer sicheren Unterkunft sucht.

So gab es zum Beispiel auch einen Tag an dem wir in Pokrowsk unterwegs waren, als Dnipro von mehreren großen Raketeneinschlägen getroffen wurde. An diesem Tag hätten wir eigentlich dort vor Ort sein sollen. Am darauffolgenden Tag waren wir dann in Dnipro, als ein Angriff auf Pokrowsk erfolgte. Obwohl es beide Male zwar nicht die Anlagen getroffen hatte, in denen wir untergebracht waren, ist es trotz gutem Sicherheitsmanagement ein Beispiel dafür, wie die eigene Gesundheit in einem Kriegsgebiet manchmal nur vom Zufall abhängt.

 

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Vielen Dank, dass du uns an deinen Erfahrungen und Erlebnissen in der Ukraine teilhaben lässt und dir die Zeit genommen hast, unsere Fragen zu beantworten.

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news-255 Tue, 22 Nov 2022 12:00:00 +0100 Ergonomie im Rettungsdienst – Unterstützung für unsere Mitarbeitenden https://www.drk-bos.de/aktuelles/meldungen/meldung/ergonomie-im-rettungsdienst.html Mit zahlreichen Hilfsmitteln und Maßnahmen versuchen wir unsere MitarbeiterInnen im Fahrdienst bestmöglich bei Ihren Einsätzen zu unterstützen. Eine Tätigkeit im Rettungsdienst ist oftmals mit Heben und Tragen von PatientInnen verbunden. Die Kräfte, die dabei vor allem auf Wirbelsäule und Gelenke der Mitarbeitenden wirken, sind nicht nur belastend, sondern bergen auch Verletzungsrisiken und begünstigen chronische Erkrankungen des Bewegungsapparats.

 

Hilfe im Alltag der Rettungskräfte

Glücklicherweise sind Hilfsmittel, die die Mitarbeitenden entlasten und ihnen die Arbeit erleichtern sollen, seit einigen Jahren immer zahlreicher auf dem Markt für Medizinprodukte vertreten und werden technisch ausgereifter.
Waren in den Anfängen des Rettungsdienstes noch Krankentragen zum Heben und ohne Räder das Standardarbeitsmittel, wurden diese im Laufe der Jahre durch Roll-In-Tragen ersetzt, welche direkt in das Rettungsfahrzeug verladen werden können.
Auch Tragestühle, für den sitzenden Transport, mussten zu Beginn noch in die Fahrzeuge gehoben werden, was inzwischen durch ausklappbare Auffahrschienen oder Rampen nicht mehr notwendig ist.

Aber nicht nur die fortschreitende Technik, sondern auch das verstärkte Augenmerk auf Gesundheitsförderung und möglichst ergonomische Arbeitsplätze, brachten weitere Innovationen hervor, wie beispielsweise die elektrohydraulische Fahrtrage.
Diese kann einfach durch Knopfdruck in der Höhe verstellt und mit wenigen Handgriffen in das Rettungsfahrzeug ein- und ausgeladen werden.
Für den sitzenden Transport über Stufen und Treppen sind inzwischen akkubetriebene Treppensteiger zur Aufrüstung der bestehenden Tragestühle erhältlich und erleichtern so den Transport der PatientInnen deutlich.
 

Moderne Lösungen für eine zeitgemäße Arbeitsumgebung

Auch wir als Rettungsdienst versuchen, unsere Arbeitsmittel kontinuierlich anzupassen, um unsere Mitarbeitenden im Einsatz bestmöglich zu entlasten.
So wurden bereits 2016 die weit verbreiteten Metallkoffer, mit Material zur Patientenversorgung, durch Notfall-Rucksäcke ersetzt, um eine einseitige Belastung der Wirbelsäule beim Tragen zu vermeiden. Kurz darauf wurden auch die Sauerstofftaschen auf entsprechende Rucksäcke umgestellt.

In unseren neuen Rettungswagen sorgen höhenverstellbare Gerätehalterungen zukünftig dafür, dass unsere Mitarbeitenden die benötigten Geräte auf ihre individuelle Arbeitshöhe einstellen können, was eine einfachere Bedienung und Herausnahme gewährleistet. Um diesen Komfort auch in den bestehenden Fahrzeugen anbieten zu können, werden in den laufenden Generalüberholungen alle weiteren Rettungswagen durch diese praktische Einrichtung ergänzt.

Auch für unseren Kolleginnen und Kollegen im Krankentransport sollen elektrohydraulische Tragen, welche auf unseren Rettungs- und Mehrzweckfahrzeugen bereits flächendeckend seit mehreren Jahren im Einsatz sind, für Entlastung sorgen. Darum werden diese, seit diesem Jahr, sukzessiv in unsere bestehenden Krankentransportwagen eingebaut.
Zuvor wurden dort bereits alle Tragestühle mit elektrischen Raupen ausgestattet, um PatientInnen schonend und sicher auf- und abwärts durch Treppenhäuser zu transportieren.

Für eine liegende Beförderung von adipösen und schweren PatientInnen über mehrere Stockwerke ohne Aufzug hinweg, steht unseren Rettungskräften ein spezielles Schwerlastrettungstuch mit Kufen zur Verfügung, welches die Stufen kontrolliert hinabgleiten kann und den Transport damit für alle Beteiligten vereinfacht und anagenehmer gestaltet.

 

Betriebliches Gesundheitsmanagement: Präventionsmaßnahmen zur Vorbeugung

Neben den technischen Hilfsmitteln, die Verletzungen und Erkrankungen bestmöglich vermeiden sollen, wollen wir mit unserem breit gefächerten und gut angenommenem, betrieblichem Gesundheitsmanagement versuchen, diese bereits vorzubeugen.
Eine große Säule stellt dabei die Kooperation mit WELLPASS (qualitrain) dar, wodurch MitarbeiterInnen neben Fitnessstudios auch Sportkurse, Schwimmbäder, Kletterhallen und diverse weitere Einrichtungen besuchen können und dafür einen Kostenzuschuss erhalten.
Mit diesem Zusammenspiel aus Präventionsmaßnahmen, neuer Technik und unterstützenden Hilfsmitteln wollen wir unseren Mitarbeitenden jetzt und in Zukunft weiterhin bestmöglich zur Seite stehen, um ihnen den Arbeitsalltag zu erleichtern.

 

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news-254 Fri, 28 Oct 2022 18:30:00 +0200 Ein Blumengarten für die Rettungswache in Wilhelmsdorf https://www.drk-bos.de/aktuelles/meldungen/meldung/ein-blumengarten-fuer-die-rettungswache-in-wilhelmsdorf.html In Zusammenarbeit mit dem NABU wird der Garten der Rettungswache Wilhelmsdorf verschönert. In Zusammenarbeit mit dem NABU Wilhelmsdorf hat das Team unserer Rettungswache in Wilhelmsdorf den angrenzenden Außenbereich in eine grüne Oase mit heimischen Pflanzen verwandelt. Als Teil unseres Klima- und Naturschutzprojektes soll die neu gestaltete Blumen- und Pflanzenfläche einen Lebensraum und Nahrung für Insekten wie Bienen und Schmetterlinge, als auch für Vögel bieten.

Wir freuen uns sehr über das gelungene Ergebnis und möchten uns für die Zusammenarbeit und die Unterstützung herzlich bedanken!

Pressebericht vom NABU:

"Im Juni kam eine Anfrage von der DRK-Rettungswache, ob wir ein gemeinsames Naturprojekt auf dem neu hinzugekommenen Grünstreifen hinter dem Haus im Seefeld 9 machen wollen. Nach einer Besprechung vor Ort erschien es uns am sinnvollsten zunächst einen Teil der Rasenfläche in einen naturnahen Staudengarten umzuwandeln. Der Boden wurde gefräst und immer wieder von Gras und Löwenzahnwurzeln befreit. Nach der Pflanzentauschbörse Anfang Oktober hatten wir bereits einige Schwertlilien und Pflanzen die übrig geblieben waren. Hinzu kamen einige Ableger aus dem eigenen Garten und eine großzügige Spende Humuserde. So pflanzten wir gemeinsam am 14.10. alles ein. Staudensonnenblumen, Herbstastern, Gewürzfenchel, Rudbekia, Färberkamille, Wollziest, Schwertlilien, Wolfsmilch, Skabiose, Bartiris, Polsterphlox, Kaskadenthymian usw. Alles entweder heimische oder Pflanzen, die gerne von Schmetterlingen, Bienen und anderen Insekten aufgesucht werden bzw. deren Samen später für einige Vogelarten eine wichtige Nahrungsquelle darstellt. Robuste, pflegeleichte Stauden, die volle Sonne und auch mal trockene Phasen vertragen. Demnächst kommen noch ein paar Blumenzwiebeln hinzu, damit das ganze Jahr über etwas blüht."
>NABU Wilhelmsdorf

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news-253 Thu, 27 Oct 2022 16:30:00 +0200 Workation https://www.drk-bos.de/aktuelles/meldungen/meldung/workation-auf-unseren-rettungswachen.html Workation - Kurzfristige Unterstützung auf unseren Rettungswachen





Mit 15 Rettungswachenstandorten in Süddeutschland und über 700 Mitarbeitenden sind wir als Rettungsdienst in einer der schönsten Regionen überhaupt ansässig – denn mit dem Bodensee und den Alpen im Blick, arbeiten wir dort, wo andere Urlaub machen. 

Aus diesem Grundgedanken heraus ist unser Pilotprojekt „Workation“ im Rettungsdienst entstanden. Eine Idee, die sich in anderen Bereichen und Branchen bereits zunehmend etabliert und bewährt hat, wollen wir so auch bei uns einführen.
Zusammengesetzt aus den englischen Begriffen „work“ (dt. Arbeit, Tätigkeit) und „vacation“ (dt. Ferien, Urlaub) soll ausgebildetem Rettungsdienstpersonal aus anderen Städten, Bundesländern und Bereichen damit die Möglichkeit gegeben werden, auch kurzzeitig eine Anstellung bei uns anzunehmen und dadurch unseren Rettungsdienstbereich kennenzulernen – zum Arbeiten und zum Urlaub machen.

Und das ganz einfach und unkompliziert, denn eine Unterkunft wird gestellt. In Oberschwaben steht dafür ein komplett saniertes und voll ausgestattetes Zimmer in Laufnähe zur Rettungswache Bad Waldsee zur Verfügung. 

Rettungssanitäterin und Studentin Dina aus Berlin hat diese Möglichkeit genutzt und vier Wochen hier bei uns im Dienst verbracht. Wie es dazu kam und wie es ihr bei uns gefallen hat, könnt Ihr im folgenden Bericht nachlesen: 

„Hallo, ich bin Dina, 22 Jahre alt, Studentin und ausgebildete Rettungssanitäterin aus Berlin. 
Ich bin tatsächlich über eine Instagram-Werbeanzeige auf Workation beim DRK Rettungsdienst Bodensee-Oberschwaben aufmerksam geworden und nachdem ich für meine Semesterferien ohnehin auf der Suche nach einer sinnvollen Beschäftigung war, habe ich mich direkt und unkompliziert über das Online-Formular beworben.
Nach einigen Umwegen (die Deutsche Post kannte meine Adresse leider nicht) kam dann der Vertrag zu mir und ich habe die Dokumente im Anschluss zurückgesandt. Der Bewerbungsprozess lief vollkommen unkompliziert, per Mail habe ich auch vorab zügig meinen Dienstplan zugeschickt bekommen.
Die Unterbringung in Bad Waldsee hat mir gut gefallen und die Nähe zur Wache ist super. Der Stadtsee ist ganz nah und auch Supermärkte und der Bahnhof sind in Laufweite. Nochmals einen großen Dank an Christina, die die Wohnung geputzt, für mich vorbereitet und mit dem Wichtigsten bestückt hat.

Obwohl einige meiner Waldseer-KollegInnen erst überrascht waren, dass sich jemand auf das neue Konzept beworben hatte, waren alle sehr entgegenkommend und haben mir viele Tipps für die freie Zeit gegeben. Diese habe ich beim Wandern in Österreich, am Bodensee, in Ravensburg oder in Bad Waldsee selbst verbracht. 

Das Konzept „Workation“ würde ich definitiv weiterempfehlen! Mal einen Monat woanders zu arbeiten, hat echt Spaß gemacht und ich habe hier Vieles lernen können. Nachdem ich bisher auch nur die Stadtrettung kannte, wollte ich mal einen anderen Einblick in den Rettungsdienst gewinnen und diese Kombination war echt super.
Vor allem die Möglichkeit zur Unterbringung in Bad Waldsee ist toll und obwohl ich nur mit dem ÖPNV angereist bin und mit diesem hier unterwegs war, ging das ohne Probleme! Mit dem Zug war man schnell in Aulendorf und von dort aus hat man gute Anschlüsse in alle Richtungen.“

 

Auch im Allgäu steht für das Projekt Workation ein komplett sanierter und voll ausgestatteter Wohnwagen inkl. Heizung zur Verfügung oder alternativ ein Stellplatz für einen eigenen Campervan oder ein Wohnmobil. Sanitäre Anlagen, Anschlüsse etc. können von der angrenzenden Wache mitgenutzt werden.


Rettungssanitäter Daniel aus Brandenburg hat die vergangenen zwei Monate auf unserer Wache in Isny im Allgäu verbracht und uns netterweise seine Erfahrungen von Workation im Wohnwagen geschildert:

„Hallo, mein Name ist Daniel, ich bin 20 Jahre alt und komme aus einem Ort in Brandenburg ganz in der Nähe von Berlin und habe dort meine Ausbildung zum Rettungssanitäter im Januar 2022 abgeschlossen.
Im kommenden Frühjahr möchte ich bei der Feuerwehr in Berlin meine Ausbildung zum Notfallsanitäter beginnen. Als Rettungssanitäter wollte ich zuvor deshalb noch Erfahrungen in der „Landrettung“ sammeln und nicht nur in Berlin bzw. im städtischen Bereich gearbeitet haben. 


Daher war ich dauerhaft auf der Suche nach Stellenanzeigen im Berliner Umland, wobei ich im Netz irgendwann durch Zufall auf die Stelle vom DRK Rettungsdienst Bodensee-Oberschwaben gestoßen bin. Diese habe ich im ersten Moment auf Grund der Entfernung nicht in Erwägung gezogen, als ich aber gelesen habe, dass auch eine Anstellung für wenige Monate (quasi ganz unverbindlich) möglich ist und sogar eine Unterkunft gestellt wird, habe ich mich doch ganz spontan darauf beworben.

Das Bewerbungsverfahren selbst war super unkompliziert und angenehm und mir gefiel auch die Möglichkeit, eine Anstellung ohne C1-Führerschein anzunehmen, was in vielen anderen Ausschreibungen als Bedingung gefordert ist. Birgit und Stefan als Fachbereichs- und Wachenleitung waren immer als AnsprechpartnerInnen erreichbar, was auf die Entfernung sehr angenehm war. Nach meiner Bewerbung ging es dann auch wirklich schnell und ich hatte nach sehr kurzer Zeit einen Arbeitsvertrag bei mir auf dem Tisch liegen.
Das Allgäu als Arbeitsplatz erschien mir dabei als perfekter Ort, um dort für zwei Monate zu wohnen und zu arbeiten – und diese Ansicht hat sich bis heute nicht geändert. Die Gegend ist superschön und so hatte auch die Zeit selbst beim Arbeiten immer was von Urlaub.
Die Unterbringung im Wohnwagen bei der Rettungswache war für mich eigentlich nach den Kolleginnen und Kollegen das Beste an den zwei Monaten hier vor Ort. Dieser ist viel größer und moderner als ich ihn mir vorgestellt hatte, dank der eingebauten Heizung wirklich komfortabel und trotzdem hatte ich nach der Arbeit die nötige Privatsphäre. Wenn ich aber mal keine Lust auf Privatsphäre hatte, konnte ich wirklich jederzeit rüber auf die Wache und mit den Kolleginnen und Kollegen dort kochen, essen oder auch einfach einen Film schauen. 

An meinen freien Tagen habe ich viel unternommen und mich dabei auch von den WachenkollegInnen beraten lassen oder war gemeinsam mit ihnen unterwegs. So war ich auf dem Schwarzen Grat wandern, in Lindau am Bodensee oder beim Schwimmen im Freibad in Wangen. 
Und auch, wenn ich mal nichts vorhatte, konnte ich unproblematisch den ganzen Tag auf der Wache verbringen und einfach mit den diensthabenden Kolleginnen und Kollegen quatschen. Die Wochenenden habe ich unter anderem in Berlin, in Zürich und in Meersburg verbracht, wo ich mich mit einem alten Freund getroffen habe. 

Obwohl die KollegInnen zu Beginn glaube ich erst verwundert waren, was einen Berliner hierher verschlägt, war das Eis dann sehr schnell gebrochen und alle waren wirklich nett zu mir und haben mich von Anfang an als gleichwertigen Teil des Teams angesehen. Ich hatte an keinem Tag das Gefühl, nicht dazuzugehören – ganz im Gegenteil: einige der Kolleginnen und Kollegen haben sich gewünscht, dass ich bleibe und wollten mich auch dazu überreden, eine feste Stelle oder einen NFS-Ausbildungsplatz hier im Kreis anzunehmen.
Ich war und bin super zufrieden mit meiner Entscheidung und würde es immer wieder so machen. Ich hatte nicht einen langweiligen Tag hier und würde Workation beim DRK BOS sofort jedem weiterempfehlen.“

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news-250 Tue, 04 Oct 2022 16:30:00 +0200 Herzlich Willkommen https://www.drk-bos.de/aktuelles/meldungen/meldung/start-neue-azubis.html Ausbildungsbeginn unserer neuen NotfallsanitäterInnen. Zum Oktober sind unsere 31 neuen NFS-Azubis in ihre Ausbildung beim DRK Rettungsdienst gestartet.

Herzlich Willkommen und schön, dass ihr da seid!
Wir wünschen euch für die nächsten drei Jahre eine tolle Ausbildung, viel Spaß, Erfolg und viele spannende Herausforderungen.

Auch du möchtest eine Ausbildung als NotfallsanitäterIn bei uns absolvieren?
Dann bewirb dich jetzt für den nächstmöglichen Ausbildungsstart im Oktober 2023 und reiche deine Bewerbung bis spätestens 31.01.2023 bei uns ein.

 

Alle weiteren Informationen findest du hier.

 

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news-251 Sun, 02 Oct 2022 10:10:00 +0200 GÜKEX 2022: Katastrophenschutzübung im Bodenseekreis https://www.drk-bos.de/aktuelles/meldungen/meldung/guekex-2022-bodenseekreis.html Hilfsorganisationen üben gemeinsam für den Ernstfall. Am vergangenen Samstag, 01. Oktober 2022, beteiligten sich über 450 Einsatzkräfte bei der diesjährigen Katastrophenschutzübung im Bodenseekreis, darunter auch mehrere Besatzungen und Fahrzeuge unseres Rettungsdienstes.
Zeitgleich wurden zwei Übungsszenarien in Langenargen und in Frickingen durchgeführt.

Unsere Einsatzkräfte des DRK Rettungsdienstes übten dabei beim Unfallszenario in Bruckfelden bei Frickingen die Sichtung und Versorgung einer Vielzahl von Verletzten in Zusammenarbeit mit den Feuerwehren, den ehrenamtlichen DRK-Einsatzgruppen und weiteren Hilfsorganisationen.
An einer Kreuzung kollidierte hier ein Linienbus mit mehreren PKW und erforderte eine Versorgung von ca. 40, teilweise schwerstverletzten, Patientinnen und Patienten. Während die Freiwilligen Feuerwehren sich um die Absicherung und technische Bergung der PatientInnen aus Bus und Fahrzeugen kümmerten, versorgten unsere Einsatzkräfte - gemeinsam mit den vielen Helfenden der DRK-Ortsvereine aus dem gesamten westlichen Bodenseekreis - die vielen Verletzten.
Insbesondere das Zusammenspiel zwischen den verschiedenen Hilfsorganisationen stand hier im Fokus, um den Massenanfall an Verletzen zu organisieren, eine zuverlässige Betreuung und Versorgung herzustellen und einen schnellstmöglichen Transport zu gewährleisten.

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news-249 Fri, 30 Sep 2022 07:50:00 +0200 ZDF begleitet Team des RTW Salem https://www.drk-bos.de/aktuelles/meldungen/meldung/zdf-begleitet-team-des-rtw-salem.html Notfallsanitäter geben Einblick in ihre alltägliche Arbeit auf dem Rettungswagen. Diesen September begleitete ein Fernsehteam des ZDF zwei unserer Mitarbeiter der Rettungswache Salem bei Ihren Einsätzen auf dem Rettungswagen. Dabei konnten die beiden Notfallsanitäter einen kleinen Einblick in ihre alltägliche Arbeit in der Notfallrettung geben.

Der fertige Bericht wurde am 28. September in der ZDF-Drehscheibe ausgestrahlt und steht nun über folgenden Link, ab Minute 12:41, in der ZDFmediathek zur Verfügung.

 

 

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news-248 Thu, 29 Sep 2022 17:00:00 +0200 Herzlichen Glückwunsch an unsere Auszubildenden https://www.drk-bos.de/aktuelles/meldungen/meldung/azubiabschluss22.html Wir gratulieren unseren frisch ausgebildeten NotfallsanitäterInnen zu ihren bestandenen Abschlussprüfungen. Endlich geschafft!
Wir gratulieren unseren frisch ausgebildeten NotfallsanitäterInnen zu ihren bestandenen Abschlussprüfungen.
Ihr habt in eurer dreijährigen Ausbildung gezeigt, was ihr könnt und wir sind stolz, solch motivierte und gut ausgebildete MitarbeiterInnen in unseren Reihen zu haben. 
Viel Erfolg und Spaß bei euren neuen Herausforderungen!

 

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news-247 Fri, 22 Jul 2022 16:00:00 +0200 Qualitätsbericht für das Berichtsjahr 2021 ist erschienen https://www.drk-bos.de/aktuelles/meldungen/meldung/sqr-bericht2021.html Die Stelle zur trägerübergreifenden Qualitätssicherung im Rettungsdienst Baden-Württemberg hat Ihren Bericht für das Jahr 2021 veröffentlicht. Hier können Sie den Qualitätsbericht über das Berichtsjahr 2021 im Rettungsdienst Baden-Württemberg einsehen.

 

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news-246 Tue, 28 Jun 2022 16:00:00 +0200 Projekt „Second Life“ – Nachhaltigkeit im Rettungsdienst https://www.drk-bos.de/aktuelles/meldungen/meldung/projekt-second-life.html Um unseren Geschäftsbetrieb und damit auch den zugehörigen Fuhrpark nachhaltiger zu gestalten versuchen wir, die Nutzungsdauer unserer Fahrzeuge, insbesondere der KTW-Flotte, durch tiefgreifende Generalüberholungen wesentlich zu verlängern. Dafür wurde das Projekt Second Life ins Leben gerufen. Knapp eine Erdumrundung legt ein Krankentransportwagen (KTW) auf unseren Rettungswachen in einem durchschnittlichen Jahr an Strecke zurück. Trotz ständiger Wartung und Pflege setzen über 40.000 gefahrene Kilometer im Jahr nicht nur Antrieb und Fahrwerk zu, auch der Innenausbau leidet nach dieser Nutzungsdauer unter Verschleiß.

Wir, als DRK Rettungsdienst Bodensee-Oberschwaben, verfolgen bereits seit einigen Jahren das Ziel, unseren Geschäftsbetrieb und damit auch den zugehörigen Fuhrpark nachhaltiger zu gestalten. 
Um die Nutzungsdauer unserer Fahrzeuge, insbesondere der KTW-Flotte, zu verlängern, wurden 2021 im Projekt Second Life testweise tiefgreifende Generalüberholungen von mehreren Krankentransportwagen sowie des Baby-Notarztwagens (Baby-NAW) durchgeführt, um diesen so ein „zweites Leben“ zu schenken. 

Die Idee wurde bei einem fachlichen Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen vom Landesrettungsverein Weißes Kreuz aus Bozen aufgenommen und stammt ursprünglich aus der Flugzeugindustrie. Dort werden in unterschiedlichen Zeitintervallen verschiedene Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen an Flugzeugen durchgeführt, welche auch „Letter-Checks / Buchstaben-Kontrollen“ genannt werden. Die größte und tiefgreifendste Generalüberholung bildet dabei der „D-Check“, welcher in die Welt der Ambulanzfahrzeuge übertragen wurde.

Generalüberholung 

In den genannten Fahrzeugen wurden Motor, Getriebe und Verschleißteile des Fahrgestells komplett gegen Neuteile ausgetauscht. Durch Ambulanz Mobile in Schönebeck wurde im Anschluss eine vollumfängliche Revision aller Ausbauteile sowie die nötigen Schönheitsreparaturen durchgeführt. Zusätzlich wurden weitere funktionale und sicherheitsrelevante Einrichtungen wie Rückfahrkameras oder Umfeldbeleuchtungen nachgerüstet, um damit eine deutliche Arbeitserleichterung für zukünftige Einsätze zu garantieren.
Unser Baby-NAW wurde indessen mit einer elektrischen Fahrtrage ausgestattet, um die Arbeitssicherheit für das Personal zu erhöhen und die Beladung des Transportinkubators für die Neugeborenen noch schonender zu gestalten. 
Die neu angebrachte Beklebung nach aktuellem DRK-Styleguide wertet unsere Fahrzeuge nicht nur optisch auf, sondern verbessert auch deutlich die Sichtbarkeit im alltäglichen Einsatz.

Lebenszeit verlängern und Ressourcen schonen 

Dank dieser Aufwertungs- und Aufbereitungsmaßnahmen kann die Nutzungsdauer unserer Rettungsfahrzeuge enorm verlängert werden. Rechnete man bisher mit einer Fahrzeugnutzung von ca. fünf Jahren, kann diese so nahezu verdoppelt werden. Somit verlängert sich die Zeitspanne bis zu einer notwendigen Neubeschaffung deutlich und das ohne Komfortverlust für unsere PatientInnen und Mitarbeitenden.

Erkenntnisgewinn für Krisenzeiten

Aus der Idee, unseren Arbeitsmitteln ein „zweites Leben“ zu schenken und Ressourcen zu schonen, wurde zugleich auch ein Rettungsanker in der aktuellen Zeit: Beeinträchtigte Liefer- und Handelsketten haben zuletzt großen Einfluss auf die Automobilindustrie genommen, wodurch die Beschaffung von Neufahrzeugen derzeit nicht (zeitnah) möglich ist. Auch massive Preissteigerungen sowie fehlende Preisgarantien erschweren den Einkauf wesentlich und bisher übliche Rabatte sind oftmals nicht mehr möglich.
Obwohl mit dem Projekt zunächst hauptsächlich Umwelt- und Klimaschutzziele verfolgt wurden, konnten wir auch wichtige Erkenntnisse und Erfahrungen sammeln, um unseren Betrieb auch in anhaltenden Krisenzeiten sicherzustellen und weiterhin für die Bevölkerung in unserem Einsatzgebiet da zu sein.
 

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news-245 Fri, 06 May 2022 09:00:00 +0200 MdL Petra Krebs (GRÜNE) hospitiert auf DRK-Rettungswache in Wangen im Allgäu https://www.drk-bos.de/aktuelles/meldungen/meldung/mdl-petra-krebs-gruene-hospitiert-auf-drk-rettungswache-in-wangen-im-allgaeu.html Vergangene Woche begleitete Petra Krebs, MdL Fraktion GRÜNE aus dem Wahlkreis Wangen, die Besatzung des Rettungswagens 11/83-01 in ihrem Tagdienst. Pünktlich um 07:00 Uhr am Morgen schlüpfte die gebürtige Wangenerin in die Dienstkleidung und wurde im Anschluss direkt in die Aufgaben der Crew eingebunden, wie den Fahrzeug-, Material- und Gerätecheck zu jedem Dienstbeginn.


Bei einer anschließenden Führung durch das Wachengebäude und die Fahrzeughallen konnte die gelernte Krankenschwester dazu noch allerhand über die Ausstattung, Berufsbilder und Qualifikationen im Rettungsdienst lernen.

 

„Ich habe hier wirklich fittes und hochqualifiziertes Rettungsdienstpersonal angetroffen und, was mich sehr freut, auch eine Vielzahl von weiblichen Rettungs- und Notfallsanitäterinnen.“ 

War die Tätigkeit im Rettungsdienstbereich vor einigen Jahrzehnten noch eher ein typischer „Männerberuf“, so sind inzwischen auch viele Frauen im Rettungswesen und Fahrdienst tätig, was auch ein Blick auf die Tagesbesatzung der Rettungsfahrzeuge bestätigt. 

Ursprünglich war die Hospitation bereits für Ende 2021 eingeplant, aber bedingt durch die steigenden Corona-Infektionszahlen und die rasante Ausbreitung der Omikron-Variante über die Wintermonate hinweg, musste dieser immer wieder verlegt werden. Dennoch war es der Politikerin, deren Themenschwerpunkte mitunter in der Gesundheits- und Pflegepolitik liegen, wichtig, diesen schnellstmöglich unter Einhaltung der Corona-Regeln nachzuholen. 

„Es ist immer einfacher, Dinge anzugehen und sich für etwas einzusetzen, wenn man es selbst erlebt hat und in diesen Schuhen gesteckt hat – wobei ich es nicht auf Dauer in den Sicherheitsschuhen aushalten würde.“  

Im Abschlussgespräch mit der Besatzung und Wachenleiter Uwe Jaud sind sich alle einig, dass es für die zukünftige medizinische Versorgung in der Region wichtig sei, gut ausgebildetes und qualifiziertes Personal zu gewinnen und zu halten, welches seine Kompetenzen und Fähigkeiten einsetzen kann und darf – sowohl im Rettungsdienst als auch in der klinischen Versorgung. Hierfür ist eine steigende Wertschätzung und eine Senkung der Arbeitsbelastung in Gesundheitsberufen eine wichtige Voraussetzung. 

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news-244 Fri, 11 Feb 2022 12:33:10 +0100 DRK-Landesschule Baden-Württemberg: Trainer für Verkehrssimulator in Ravensburg ausgebildet https://www.drk-bos.de/aktuelles/meldungen/meldung/drk-landesschule-baden-wuerttemberg-trainer-fuer-verkehrssimulator-in-ravensburg-ausgebildet.html Simulatorgestütztes Schulungsprogramm soll die Verkehrssicherheit bei Einsatzfahrten erhöhen. An der Bildungseinrichtung Ravensburg der DRK-Landesschule Baden-Württemberg ist in der Woche vom 17. bis zum 21. Januar vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) eine Trainerausbildung am Verkehrssicherheitssimulator abgehalten worden. Der fünftägige Lehrgang fand auf Grundlage des Qualitätssiegels für das Programm „Simulatorgestütztes Training für Fahrerinnen und Fahrer von Einsatzfahrzeugen“ statt.

Insgesamt wurden zwölf Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfolgreich qualifiziert: sechs von der Bundeswehr, zwei vom DRK-Rettungsdienst Bodensee-Oberschwaben und vier von der Bildungseinrichtung Ravensburg.

Mit dem simulatorgestützten Schulungsprogramm soll die Verkehrssicherheit von Einsatzfahrten gefördert werden. Denn der Arbeitsplatz in einem Polizei-, Feuerwehr- oder Rettungswagen birgt ein großes Gefährdungspotenzial. Schließlich sind Einsatzfahrten Ausnahmesituationen im Straßenverkehr, die vielfältige Anforderungen an die Fahrerinnen und Fahrer stellen.

Der Simulator an der Bildungseinrichtung Ravensburg ermöglicht, Verkehrsszenarien zu durchfahren, die weder im Realverkehr, geschweige denn auf dem Trainingsplatz trainiert werden können.

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news-243 Thu, 23 Dec 2021 11:29:52 +0100 Rettungswache Leutkirch https://www.drk-bos.de/aktuelles/meldungen/meldung/rettungswache-leutkirch.html Ende Dezember ist der Rettungsdienst in den Neubau in der Heidschachenstraße direkt an der B465 und nahe der Auffahrt der BAB 96 gezogen. Investiert wurden insgesamt 1,5 Millionen Euro. Die alte Rettungswache war nicht mehr zeitgemäß und zu klein geworden. Der DRK Rettungsdienst Bodensee-Oberschwaben hat die neue Rettungswache in Leutkirch im Allgäu in Betrieb genommen. Ende Dezember ist der Rettungsdienst in den Neubau in der Heidschachenstraße gezogen. „Wir finden hier die besten Voraussetzungen vor“, sagt Rettungswachenleiter Tobias Scharnagel. „Die Rettungswache liegt verkehrsgünstig, das gesamte Stadtgebiet kann innerhalb der Hilfsfrist erreicht werden. Durch die direkte Nähe zur Bundesstraße und zur Autobahn haben wir eine sehr gute Ausgangslage, um auch in den angrenzenden Bereichen schnell helfen zu können.“ Nach der Schließung des Krankenhauses in Leutkirch konnte der Notarztdienst direkt an die Rettungswache verlagert werden. „Das ist einsatztaktisch eine deutliche Verbesserung im Hinblick auf die Ausrückzeit und somit auch gut für die Hilfsfrist.“ sagt Meschenmoser. Leider gab es an der alten Rettungswache in der Memminger Straße keinen Platz für die Unterbringung des Notarztdienstes. Daher war dieser seither behelfsmäßig in einem Wohnwagen untergebracht. Auch der seit einigen Jahren eingerichtete zweite Rettungswagen hatte eigentlich keinen Platz am alten Standort

Die neue Rettungswache gliedert sich in einen eingeschossigen Sozialtrakt mit einfach strukturiertem Aufbau für kurze, übersichtliche Einsatzwege. An diesen schließt sich die Fahrzeughalle an. Der Sozialbereich bietet 360 Quadratmeter Nutzfläche für die Mitarbeiter des Rettungsdienstes. Die Fahrzeughalle mit Lager und Desinfektion umfasst eine Fläche von 270 Quadratmetern. Die Fahrzeughalle bietet Stellplätze für fünf Rettungsahrzeuge. Die energetisch optimierte Bauweise ist mit hochgedämmtem Ziegelmauerwerk, Fenster mit 3-Scheibenverglasung, Dachflächen als hochgedämmte Flachdachkonstruktion errichtet. Die Hallenwände aus Sichtbeton mit Dämmkern. Fahrzeughalle mit Fußbodenheizung in Form der Bauteilaktivierung. Eine zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung für alle Räumlichkeiten der Wache sorgt für saubere und frische Luft. Die Beleuchtung wurde energiesparend mit LED- Beleuchtung ausgeführt. Die Außenanlagen bieten genügend Parkplätze für die Mitarbeiter und die Freiflächen werden im Frühjahr eine ansprechende Bepflanzung erhalten.

Das Planungsbüro Hendl aus Markdorf, hat den Bau geplant und intensiv begleitet. Das Team Hendl hat viel Erfahrung beim Bau von Rettungswachen und so konnte bereits nach zehnmonatiger Bauzeit der Abschluss der Baumaßnahmen und die Einhaltung des Projektbudgets vermeldet werden. Die Räumlichkeiten sind freundlich, hell und modern sowie technisch auf neuestem Stand. OB Henle: „Mein herzlicher Dank gilt allen, die an diesem Projekt mitgewirkt haben. Es freut mich sehr, dass wir mit unserem Vorschlag für diesen neuen Standort den DRK Rettungsdienst unterstützen konnten. Vom neuen Standort aus können unser komplettes Stadtgebiet, unsere Ortschaften und auch unsere Nachbarorte sehr gut und schnell erreicht werden.“

Rettungswachenleiter Scharnagel führte Leutkirchs Oberbürgermeister Hans-Jörg Henle durch die neue Rettungswache und zeigte die Möglichkeiten der neuen Wache auf. „Für die medizinische Versorgung in der Stadt spielt eine moderne Rettungswache an der richtigen Stelle eine große Rolle. Hier ist im Sinne der Bürger, Patienten und der Mitarbeitenden ein sehr hoher Standard realisiert worden“, zeigte sich Henle beeindruckt von der Ausstattung des neuen Gebäudes. Dr. Locher dankt allen an der Planung und Umsetzung Beteiligten. „Es ist schön, dass es uns gelungen ist den Neubau im vorgesehenen Zeitplan und im vorher geplanten Kostenrahmen zu realisieren. Gerade während der Pandemie ist das keine Selbstverständlichkeit. Herzlichen Dank für Ihr aller Engagement!“

In Leutkirch arbeiten insgesamt 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In der neuen Wache sind ein Notarzteinsatzfahrzeug, zwei Rettungswagen sowie ein Krankentransportwagen stationiert. Die Einsatzfahrzeuge werden zu zahlreichen Einsätzen angefordert: Im Jahr rückt der Notarzt der Oberschwabenklinik von der Rettungswache Leutkirch etwa 1.400 mal aus, die Rettungswagen leisten in der gleichen Zeit etwa 2.900 Einsätze, 1.800 Krankentransportfahrten kommen hinzu.

Vorhaltungserweiterung: Ab 1. Januar ist der zweite Rettungswagen in Leutkirch nicht nur im Tagdienst, sondern auch im Nachtdienst im Einsatz. Leutkirch verfügt nun über zwei Rettungswagen, die täglich und rund um die Uhr im Einsatz sind.

Keine Einweihung: Aufgrund der anhaltenden Pandemie kann aktuell keine offizielle Einweihungsfeier der Rettungswache stattfinden.

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news-242 Thu, 21 Oct 2021 13:38:22 +0200 Wir gratulieren unseren neuen Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitätern https://www.drk-bos.de/aktuelles/meldungen/meldung/wir-gratulieren-unseren-neuen-notfallsanitaeterinnen-und-notfallsanitaetern.html Herzlichen Glückwunsch! Zum 1. Oktober 2021 haben unsere Auszubildenden nach drei spannenden Jahren ihre Ausbildung zum Notfallsanitäter / zur Notfallsanitäterin erfolgreich abgeschlossen.

Wir sind stolz auf unsere Nachwuchskräfte und möchten uns hiermit auch für Ihr Engagement in den vergangenen Jahren recht herzlich bedanken.

Für Ihre zukünftige Tätigkeit auf dem Rettungswagen wünschen wir Ihnen viel Erfolg und freuen uns auf eine langfristige Zusammenarbeit.

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news-241 Thu, 21 Oct 2021 13:13:59 +0200 Der Qualitätsbericht für das Berichtsjahr 2020 ist erschienen https://www.drk-bos.de/aktuelles/meldungen/meldung/der-qualitaetsbericht-fuer-das-berichtsjahr-2020-ist-erschienen.html Die SQR-BW hat ihren Qualitätsbericht über den Rettungsdienst in Baden-Württemberg veröffentlicht. Hier können Sie den Qualitätsbericht über das Berichtsjahr 2020 im Rettungsdienst Baden-Württemberg einsehen.

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news-240 Wed, 13 Oct 2021 15:59:00 +0200 Wir begrüßen unsere neuen Auszubildenden zum Notfallsanitäter / zur Notfallsanitäterin https://www.drk-bos.de/aktuelles/meldungen/meldung/wir-begruessen-unsere-neuen-auszubildenden-zum-notfallsanitaeter-zur-notfallsanitaeterin.html Zum neuen Ausbildungsjahr haben 27 Auszubildende ihren beruflichen Werdegang bei unserer Rettungsdienstgesellschaft Bodensee-Oberschwaben begonnen. In den ersten zwei Wochen im Unternehmen gibt es für die neuen Auszubildenden ein umfangreiches Programm:
Neben dem Kennenlernen der Kolleginnen und Kollegen sowie des Unternehmens werden die Auszubildenden auf die kommende Zeit vorbereitet und es werden alle relevanten Informationen der betrieblichen Ausbildung und der Rettungsdienstgesellschaft vermittelt. Selbstverständlich wird hierbei auch auf die Fragen, Erwartungen oder Ängste der Auszubildenden eingegangen. 

Wir wünschen allen viel Erfolg bei Ihrer Ausbildung zum Notfallsanitäter / zur Notfallsanitäterin und freuen uns auf eine langfristige Zusammenarbeit.

 

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news-239 Tue, 05 Oct 2021 13:46:02 +0200 Success Story https://www.drk-bos.de/aktuelles/meldungen/meldung/success-story.html "Wer so vielen hilft, dem helfen wir: Mit einem besonders flexiblen Leasingkonzept." Die gemeinsame Success Story der Columbus Leasing GmbH und unserer Rettungsdienstgesellschaft finden Sie hier.  

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news-238 Wed, 29 Sep 2021 14:17:29 +0200 Einführung der nora Notruf-App https://www.drk-bos.de/aktuelles/meldungen/meldung/einfuehrung-der-nora-notruf-app.html Mit der nora Notruf-App sind Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst ab sofort auch per App in Notsituationen erreichbar - ganz ohne zu sprechen. Hier geht es zur aktuellen Pressemitteilung vom Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration.

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news-237 Tue, 22 Jun 2021 08:17:08 +0200 Rettungswache Kressbronn https://www.drk-bos.de/aktuelles/meldungen/meldung/rettungswache-kressbronn.html Ab dem 1. Juli 2021 wird der Rettungswagen in Kressbronn nun auch im Nachtdienst eingesetzt. Dies hat der Bereichsausschuss Rettungsdienst Bodensee-Oberschwaben auf Vorschlag eines Arbeitskreises, welcher sich mit der rettungsdienstlichen Versorgung im Rettungsdienstbereich Bodensee-Oberschwaben befasst hat, einstimmig beschlossen.

Hier geht es zum aktuellen Pressebericht der "Schwäbischen Zeitung".

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news-236 Sat, 08 May 2021 06:00:00 +0200 Weltrotkreuztag am 8. Mai: Rotes Kreuz Rettungsdienst Bodensee-Oberschwaben fordert mehr Anstrengungen beim Bevölkerungsschutz https://www.drk-bos.de/aktuelles/meldungen/meldung/weltrotkreuztag-am-8-mai-rotes-kreuz-rettungsdienst-bodensee-oberschwaben-fordert-mehr-anstrengungen-beim-bevoelkerungsschutz.html Die Erfahrungen aus der Pandemie zeigen deutlich: Ein wirksamer Bevölkerungsschutz steht und fällt mit der Qualität der Infrastruktur und dem Engagement der Menschen. Darauf weist das Rote Kreuz in Weingarten anlässlich des Weltrotkreuztags am 8. Mai hin. Die in Baden-Württemberg größte Hilfsorganisation betont die gute Zusammenarbeit mit den Behörden und fordert eine Stärkung der Strukturen des Bevölkerungsschutzes, um auf zukünftige Herausforderungen zielgerichteter und effizienter reagieren zu können. „Unsere stabile und vertrauensvolle Partnerschaft mit den Behörden im Landkreis hat sich in der Pandemie bewährt und hat einen enormen Stresstest bestanden“, so Volker Geier, Geschäftsführer des DRK-Rettungsdienstes Bodensee-Oberschwaben. Der Landkreis könne sich auch weiterhin auf das Rote Kreuz und seine Einsatzkräfte verlassen. Mit Blick in die Zukunft weist die Rettungsdienstgesellschaft darauf hin, dass der Katastrophenschutz auf Dauer mehr Förderung benötige: Die Zuschüsse des Landes und des Bundes reichen nicht aus – beispielsweise hinsichtlich der Unterbringung der Fahrzeuge. Auch der Aufwand für die stetig steigenden behördlichen Anforderungen an die Verwaltungsaufgaben und Ausbildungsstrukturen werden bislang nicht ausreichend berücksichtigt.

„Die an sich vorbildlichen Einsatzstrukturen müssen gestärkt und endlich komplett durch das Land finanziert werden“, bezieht Volker Geier Stellung. Die fehlenden Mittel könne das DRK als Hilfsorganisation nicht weiterhin mit Spendenmitteln auffangen, das Rote Kreuz stelle qualifizierte Einsatzkräfte, die sich ehrenamtlich für den Bevölkerungsschutz engagieren. Deren Motivation werde nicht durch lobende Worte allein, sondern auch durch eine intakte Infrastruktur gefördert. Also dann, wenn die öffentliche Hand die Kosten für Material und Fahrzeuge, deren Unterbringung samt Betriebskosten sowie die Kosten der Ausbildung der Helferinnen und Helfer auskömmlich finanziert.

Das Deutsche Rote Kreuz stellt mit seinen Einsatzkräften das Rückgrat des Bevölkerungsschutzes. Bei der Bekämpfung der Pandemie war die DRK-Rettungsdienstgesellschaft Bodensee-Oberschwaben mit ca. 700 Einsatzkräften Tausende von Stunden im Einsatz.

Auch im Rettungsdienst kann das DRK auf eine eindrucksvolle Bilanz verweisen: Im vergangenen Jahr wurden die Rettungsteams des DRK- Rettungsdienstes Bodensee-Oberschwaben im Rettungsdienstbereich zu rund 92.500 Einsätzen geschickt. Rechnerisch gab es über das Jahr hinweg für die Rettungsdienstgesellschaft alle sechs Minuten einen Einsatz. Um in Minutenschnelle der Bevölkerung zu helfen, setzt allein das Rote Kreuz in den Landkreisen Ravensburg und Bodenseekreis an 14 Rettungswachen bis zu 20 Rettungswagen, 30 Krankentransportwagen und neun Notarzteinsatzfahrzeuge ein. „An unseren Rettungswachen bilden wir derzeit 87 Notfallsanitäter/-innen aus, um für die Zukunft eine hohe Qualität im Rettungsdienst gewährleisten zu können“, so Volker Geier.

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news-235 Thu, 06 May 2021 07:52:12 +0200 Hocheffiziente Energie für DRK-Neubau in Weingarten https://www.drk-bos.de/aktuelles/meldungen/meldung/hocheffiziente-energie-fuer-drk-neubau-in-weingarten.html In der IHK-Zeitschrift "Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee" sowie in der IHK-Zeitschrift "Wirtschaft im Südwesten" stellt die enerquinn Energiesystemtechnik GmbH ihr Projekt für unsere Rettungsdienstgesellschaft am Standort Weingarten vor. Hier geht es zum aktuellen Pressetext der enerquinn Energiesystemtechnik GmbH: Hocheffiziente Energie für DRK-Neubau in Weingarten.

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news-234 Thu, 04 Mar 2021 17:19:21 +0100 Neubau Rettungswache Leutkirch https://www.drk-bos.de/aktuelles/meldungen/meldung/neubau-rettungswache-leutkirch.html Der symbolische Spatenstich für den Neubau der Rettungswache in Leutkirch erfolgte Ende Oktober 2020. Im Dezember 2020 konnte die Bodenplatte im Rettungswachenbereich und im Februar 2021 in der Fahrzeughalle gelegt werden. Bereits seit letzter Woche stehen die Wände der Rettungswache und der Fahrzeughalle.

Gründe für einen Neubau der Rettungswache in Leutkirch sind vor allem, dass die bisherige Wache zu klein geworden ist, es an wichtigen Funktionsräumen fehlt und die Wache nicht mehr der heutigen Zeit und den Normen entspricht. Daneben sind die Anforderungen an die Hygiene gestiegen und die stetig größer werdenden Rettungswagen können in der Garage nicht mehr untergebracht werden. 

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freuen sich schon heute darauf, die neue Rettungswache, welche sich neben der Firma Wiedenmann Kieswerk GmbH & Co. KG, sehr verkehrsgünstig gelegen, befindet, beziehen zu dürfen. 

Die Fertigstellung der Rettungswache in Leutkirch ist derzeit auf Oktober/November 2021 geplant. Ein großer Dank gilt hierbei auch dem Architektenbüro Hendl. 

Unter diesem Link finden Sie stetig neue Bilder zum aktuellen Baufortschritt in Leutkirch.

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news-232 Thu, 11 Feb 2021 00:00:00 +0100 Europäischer Tag des Notrufs am 11.2.: Schneller Notruf – schnelle Notfallrettung https://www.drk-bos.de/aktuelles/meldungen/meldung/europaeischer-tag-des-notrufs-am-112-schneller-notruf-schnelle-notfallrettung.html Die schnelle Alarmierung ist der Beginn einer schnellen Rettung von Menschen: Darauf weist das Rote Kreuz anlässlich des europäischen Tages des Notrufs am 11.2. hin, den es seit 30 Jahren gibt. Nach Alarmierung des Rettungsdienstes disponierte die Integrierte Leitstelle Bodensee-Oberschwaben im vergangenen Jahr im Rettungsdienstbereich (Landkreis Ravensburg, Landkreis Bodenseekreis und Landkreis Sigmaringen) rund 55.300 Notfalleinsätze von Rettungswagen und Notarzt. Im Jahr 2020 gingen bei der Integrierten Leitstelle Bodensee-Oberschwaben rund 98.600 Anrufe auf der 112 ein. „Das Rote Kreuz hat das Ziel, so schnell wie nur möglich zu helfen“, so der Geschäftsführer der DRK Rettungsdienst Bodensee-Oberschwaben gGmbH, Volker Geier, anlässlich des „Tages des Notrufs“ am 11. Februar. Die Grundlage für eine schnelle Hilfe ist, dass die Notrufnummer 112 überall bekannt ist, so Volker Geier. Im vergangenen Jahr wurden die Rettungswagen und NEFs von der DRK Rettungsdienst Bodensee-Oberschwaben gGmbH im Rettungsdienstbereich zu rund 34.100 Einsätzen geschickt. Rechnerisch gab es über das Jahr hinweg für die Rettungsdienstgesellschaft alle 15 Minuten einen Einsatz. Um in Minutenschnelle der Bevölkerung zu helfen, setzt allein das Rote Kreuz in den Landkreisen Ravensburg und Bodenseekreis an 14 Rettungswachen bis zu 20 Rettungswagen und neun Notarzteinsatzfahrzeuge ein. „An unseren Rettungswachen bilden wir derzeit 87 Notfallsanitäter/-innen aus, um für die Zukunft eine hohe Qualität im Rettungsdienst gewährleisten zu können“, so Volker Geier.

Der Euronotruf feiert in diesem Jahr seinen 30. Geburtstag. Am 29. Juli 2021 beschloss der EU-Ministerrat auf Vorschlag der Europäischen Kommission die Einführung der 112-Notrufnummer. Seitdem gilt in der Europäischen Union und in vielen anderen Ländern die „112“ als einheitliche Notrufnummer. Seit 2009 ist der 11. Februar eines jeden Jahres europaweit der "Tag des Notrufs". Über die Nummer 112 können in allen EU-Staaten Notrufe kostenlos sowohl von Festnetzanschlüssen als auch von Mobiltelefonen (mit SIM-Card) abgesetzt werden. In weiteren Ländern wird die „112“ auf eine nationale Notrufnummer weitergeleitet – beispielsweise in Österreich, den USA oder Kanada. Mobilfunknutzer in Deutschland können auch dann einen Notruf absetzen, wenn das eigene Mobilfunknetz nicht verfügbar ist. In diesem Fall wird der Notruf automatisch über ein fremdes verfügbares Mobilfunknetz abgesetzt.

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news-218 Mon, 18 Jan 2021 10:01:00 +0100 Coronavirus https://www.drk-bos.de/aktuelles/meldungen/meldung/coronavirus.html Hotline für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger sowie weiterführende Links zum neuartigen Coronavirus. Für alle Fragen zum Coronavirus hat das Landesgesundheitsamt im Regierungspräsidium Stuttgart eine Hotline für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger eingerichtet. Sie erreichen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter montags bis sonntags zwischen 08:00 Uhr und 22:00 Uhr telefonisch unter 0711 904-39555.

Aufgrund der hohen Auslastung kann es zu technischen Schwierigkeiten kommen. Bitte versuchen Sie mehrmals die Hotline zu erreichen. Aktuelle Informationen zu Erkrankungen durch ein neuartiges Coronavirus (2019-nCoV) finden Sie auf folgenden Seiten:
Staatsministerium Baden-Württemberg: 

https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/ 

Robert Koch Institut: 

https://www.rki.de/DE/Home/homepage_node.html

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news-231 Fri, 23 Oct 2020 09:21:20 +0200 Stellungnahme des DRK-Landesverbands Baden-Württemberg zur RTL-Berichterstattung „Team Wallraff“ vom 19.10.2020 https://www.drk-bos.de/aktuelles/meldungen/meldung/stellungnahme-des-drk-landesverbands-baden-wuerttemberg-zur-rtl-berichterstattung-team-wallraff-vom-19102020.html Im Rahmen der Sendung „Team Wallraff“ auf RTL am 19.10.2020 wurden Investigativ-Reporter mit versteckten Kameras in einzelne Dienstleistungsbereiche des Deutschen Roten Kreuzes eingeschleust. Wir sind offen für Kritik und entwickeln uns stetig weiter. Doch leider mussten wir feststellen, dass die Berichterstattung formatbedingt tendenziös und in sehr vielen Punkten unwahr ausgefallen ist. Wir sind dankbar für Hinweise, die auf Missstände innerhalb unserer Organisationen hinweisen. Auch bei uns arbeiten Menschen – und wo Menschen arbeiten, können auch Fehler passieren. Diese erkennen und beheben wir nach bestem Wissen und Gewissen. Allerdings trägt die RTLBerichterstattung keineswegs zu einem solchen Prozess bei, im Gegenteil: Durch tendenziöse und unwahre Vorwürfe wird Stimmung gegen das Rote Kreuz gemacht – und das in einer Zeit, in der es mehr denn je wichtig ist, dass sich Menschen füreinander einsetzen, solidarisch an Ihre Mitmenschen denken und wir alle gemeinsam diejenigen schätzen, die in diesen Zeiten besonders wichtige Arbeit leisten.

Da wir großen Wert auf Transparenz und auf die Offenheit unserer Struktur legen, möchten wir zu einzelnen Punkten unsere Sicht der Dinge darlegen. Gerne beantworten wir auch darüber hinaus alle Fragen.

1. Kleiderkammer
Deutschlandweit betreibt das DRK über 500 Kleiderkammern (Stand Juli 2020). Dort erhalten Bedürftige ausgesuchte Kleidung kostenlos in ihrer Größe. Die Kleiderläden hingegen ähneln einem Second-Hand-Shop, bei dem Bürgerinnen und Bürger unabhängig einer etwaigen Bedürftigkeit kostengünstig einkaufen können. Zusätzlich erhalten Bedürftige mit entsprechendem Nachweis oft einen Rabatt von meist 50 %. Richtig ist, dass ein großer Teil der Altkleiderspenden (beispielsweise per Altkleidercontainer) eine so schlechte Qualität aufweisen, dass sie für die Wiederverwendung für bedürftige Mitbürgerinnen und Mitbürger nicht in Frage kommen und daher zur Weiterverwertung (Recycling) an Textildienstleister verkauft werden. Die Erträge kommen wiederum den satzungsgemäßen Aufgaben der jeweiligen DRK-Gliederung zugute.

2. Haustürwerbung
Das DRK legt sehr großen Wert darauf, dass die Haustürwerber nach genau festgelegten Qualitäts- und Transparenzstandards arbeiten, die auch regelmäßig kontrolliert werden. Wir legen sehr großen Wert darauf, dass der Grundsatz der „Freiwilligkeit“ bei einer Spende gewahrt bleibt. Insofern distanzieren wir uns von jeglichem Druck, den etwaige Haustürwerber auf mögliche Spenderinnen und Spender ausüben. Es ist unzutreffend, dass die Zuführung von professioneller Hilfe (bspw. bei einem medizinischen Notfall) von einer Spende abhängt. Dieser Eindruck darf nicht erzeugt werden. Wir werden intern die Abläufe prüfen und die Sensibilität stärken. Wir treten deshalb aktiv mit den in unserem Landesverband beauftragten Agenturen in Kontakt, um diesen Grundsatz zu bekräftigen.

3. Spendenbriefe
Im DRK-Landesverband Baden-Württemberg organisieren die DRK-Kreisverbände ihre Spendenmailings ausschließlich auf der Ebene der Kreisverbände. Das heißt, dass bei Spendenmailings die Spenden auch im jeweiligen Kreisverband ankommen. Es ist zulässig und gewollt, dass konkrete Projekte oder Gründe für das Spendenmailing angegeben werden. Wir möchten dem Spender dadurch zeigen, wofür wir die Spenden brauchen und einsetzen werden. Es ist auch richtig, dass Spenden insgesamt für weitere satzungsgemäße Aufgaben des Roten Kreuzes eingesetzt werden können. Wir prüfen, inwieweit der Hinweis hierzu prominenter auf einem Spendenbogen dargestellt werden kann. Um eine wirtschaftliche und sparsame Mittelverwendung zu prüfen, wird das DRK und die Verwendung der Spendengelder sowohl intern als auch extern kontrolliert. Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) bestätigt dem DRK zudem mit seinem Spendensiegel jedes Jahr aufs Neue den sorgfältigen und verantwortungsvollen Umgang mit Spenden und allen anderen Finanzmitteln.

4. Hausnotruf
Es gibt offizielle Hausnotruf-Standards im gesamten Deutschen Roten Kreuz. Die Mindestempfehlung für einen Hintergrunddienst ist eine Ersthelfer-Ausbildung. In den Verträgen ist auch klar geregelt, dass der Hintergrunddienst nur zu Einsätzen kommt, wenn kein medizinischer Notfall vorliegt. Ansonsten muss gleich der Rettungsdienst (Notruf 112) informiert werden, nicht zuletzt, weil der Hausnotruf-Hintergrunddienst nicht mit Sonder- und Wegerechten (Blaulicht) im Straßenverkehr unterwegs ist. Der Hintergrunddienst darf nicht mit einem regelmäßigen Pflegedienst verwechselt werden. Selbstverständlich ist es aber auch Aufgabe des Hintergrunddienstes, in speziellen Situationen, beispielsweise nach einem Sturz ohne medizinischem Hintergrund, als Hebehilfe einzugreifen.  

5. Blutspendedienst
Auch die Arbeit der Blutspendedienste wurde durch Halbwahrheiten in einem schlechten Licht dargestellt. Die DRK-Blutspendedienste sind die Pioniere des Blutspendewesens in Deutschland – es ist ein seit Jahrzehnten bewährtes System, das auf die Zusammenarbeit von ehren- und hauptamtlichen Kräften fußt. Die Blutspendedienste des DRK decken etwa 75 % des bundesweiten Bedarfs an lebensrettenden Blutpräparaten ab und leisten somit einen entscheidenden Beitrag zur Versorgung schwerkranker und verletzter Menschen, die ohne fremdes Blut nicht überleben würden und damit zum Erhalt des Gesundheitssystems. Wir danken allen Spenderinnen und Spendern sowie ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für ihren unermüdlichen Einsatz. Nur gemeinsam gelingt es, die Versorgung kranker und schwerverletzter Mitmenschen weiterhin zu sichern. Eine ausführliche Stellungnahme des DRK-Blutspendedienstes finden Sie unter: https://www.drk-blutspende.de/presse-statement.php

6. Rettungsdienst
Nicht nur in Stuttgart, sondern im ganzen Land Baden-Württemberg ist die Durchführung von Krankentransporten mit einem Rettungswagen zulässig. Es gibt zudem keinen fundierten Beleg dafür, dass es negative Auswirkungen auf die Einhaltung der Hilfsfrist hat, dass in seltenen Fällen Rettungswagen Krankentransporte durchführen. In Stuttgart war dies im Jahr 2019 in 1,2 % aller Einsätze der Fall. Durch die Erweiterung der KTW-Kapazitäten aufgrund der deutlich höheren KTWTarife seit 2018 zeichnet sich ab, dass sich der Anteil der Krankentransporte durch RTW deutlich reduziert.

Bezüglich der Themen, die das Bayerische Rote Kreuz betreffen, gibt es eine Stellungnahme des BRK hier:
https://www.brk.de/aktuell/presse/meldung/stellungnahme-des-bayerischen-rotenkreuzes-zur-rtl-berichterstattung-team-wallraff/

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news-230 Tue, 06 Oct 2020 11:06:24 +0200 what3words https://www.drk-bos.de/aktuelles/meldungen/meldung/what3words.html Die Integrierte Leitstelle Bodensee-Oberschwaben hat das innovative, globale Adresssystem what3words implementiert, welches bereits erfolgreich in Großbritannien und Australien genutzt wird, um Menschen in Not besser lokalisieren und helfen zu können. what3words ist eine einfache Art und Weise, einen genauen Standort zu kommunizieren. what3words hat jedem 3m x 3m großen Quadrat auf der Welt eine einmalige Kennung gegeben, die aus drei Worten besteht und sich nie ändern wird - die Dreiwortadresse.

///anziehen.becken.geklärt beschreibt bspw. einen Aussichtspunkt an der Uferpromenade Friedrichshafens. Nutzer können die kostenlose what3words-App für iOS und Android herunterladen oder eine Online-Karte nutzen. Die App funktioniert offline und ist daher ideal für die Nutzung auch in sehr ländlichen Gegenden mit unzureichender Netzabdeckung. Dreiwortadressen sind in mehr als 40 Sprachen, inklusive Deutsch, erhältlich.

In einer Notsituation ist es von entscheidender Bedeutung, genau zu ermitteln, wo Hilfe benötigt wird, um Ressourcen schnell an den Ort des Geschehens zu leiten. Notfälle können jedoch überall passieren, oft auch an Orten, die für Anrufer schwer zu beschreiben sind. Der Ort hat möglicherweise keine Straßenadresse, diese ist zu ungenau oder es gibt sonst keine klaren Orientierungspunkte beispielsweise im Wald, beim Wandern oder generell in ländlichen Regionen. In diesen Fällen geht Rettungsdiensten bei der Ortsermittlung des Notfalls wertvolle Zeit verloren, was im Extremfall den Unterschied zwischen Leben und Tod ausmachen kann. Die Integrierte Leitstelle Bodensee-Oberschwaben löst dieses Problem nun, indem sie what3words implementiert hat. Anrufer*innen können ihre Dreiwortadresse ganz einfach aus der kostenlosen what3words App entnehmen und beim Notruf angeben. Diese drei Wörter werden dann von der Leitstelle im Einsatzleitsystem verwendet, um den genauen Standort zu identifizieren und Hilfe schnell genau dorthin zu lotsen, wo sie benötigt wird. So gelangen Einsatzkräfte rascher an den Notfallort und retten letztlich Leben. 

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news-229 Tue, 06 Oct 2020 09:33:09 +0200 Rettungsdienst Bodensee-Oberschwaben braucht mehr Personal, obwohl es derzeit weniger Einsätze gibt als vor Corona https://www.drk-bos.de/aktuelles/meldungen/meldung/rettungsdienst-bodensee-oberschwaben-braucht-mehr-personal-obwohl-es-derzeit-weniger-einsaetze-gibt-als-vor-corona.html Hier geht es zum aktuellen Pressebericht der SÜDKURIER Medienhaus GmbH.

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news-228 Thu, 01 Oct 2020 16:33:48 +0200 Rettungswache Wilhelmsdorf https://www.drk-bos.de/aktuelles/meldungen/meldung/rettungswache-wilhelmsdorf.html Seit dem 1. Oktober 2020 wird der Rettungswagen in Wilhelmsdorf nun auch im Nachtdienst eingesetzt. Hier geht es zur offiziellen Anzeige im Mitteilungsblatt der Gemeinde Wilhelmsdorf. 

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news-227 Thu, 01 Oct 2020 10:10:43 +0200 Besuch in der Integrierten Leitstelle Bodensee-Oberschwaben am Standort in Ravensburg https://www.drk-bos.de/aktuelles/meldungen/meldung/besuch-in-der-integrierten-leitstelle-bodensee-oberschwaben-am-standort-in-ravensburg.html Eine Abordnung der ILS Mannheim gGmbH, bestehend aus dem Geschäftsführer, einer Datenanalystin, einem Referenten und Fachanwalt für Medizinrecht und einem Studenten des Karlsruher Institut für Technologie (KIT) für Wirtschaftsingenieurwesen (B.Sc.), besuchte die Integrierte Leitstelle Bodensee-Oberschwaben am Standort in Ravensburg. Bei einem gemeinsamen Austausch ging es um verschiedene Themenbereiche wie z.B. die Technik der vernetzten Standorte der Leitstelle Bodensee-Oberschwaben sowie die in der Leitstelle BOS verwendete standardisierte Notrufabfrage der Firma Priority Dispatch (http://prioritydispatch.de) mit den Protokollen der International Academy of Emergency Dispatch (https://www.emergencydispatch.org) und dem Werdegang der Leitstelle BOS und ihrer Vorgehensweise innerhalb der letzten Jahre auf dem Weg zur Regionalleitstelle Bodensee-Oberschwaben. Der Fachbereichsleiter und der Qualitätsbeauftragte der Leitstelle Bodensee-Oberschwaben führten die Kollegen hierzu durch den Tag.

Wir bedanken uns ausdrücklich bei der ILS Mannheim gGmbH (https://www.facebook.com/ILSMannheim) für den Besuch und das gebotene Interesse an unser Arbeit sowie der Möglichkeit sich gegenseitig über die verschiedenen Vorgehensweisen beider Leitstellen auszutauschen.

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news-226 Fri, 31 Jul 2020 12:41:18 +0200 Der Qualitätsbericht für das Berichtsjahr 2019 ist erschienen https://www.drk-bos.de/aktuelles/meldungen/meldung/der-qualitaetsbericht-fuer-das-berichtsjahr-2019-ist-erschienen.html Die SQR-BW hat ihren Qualitätsbericht über den Rettungsdienst in Baden-Württemberg veröffentlicht. Hier können Sie den Qualitätsbericht über das Berichtsjahr 2019 im Rettungsdienst Baden-Württemberg einsehen.

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news-225 Tue, 02 Jun 2020 16:38:00 +0200 Dieser Handy-Dienst kann Leben retten https://www.drk-bos.de/aktuelles/meldungen/meldung/dieser-handy-dienst-kann-leben-retten.html Seit Mitte Mai 2020 kann die Integrierte Leitstelle Bodensee-Oberschwaben ebenfalls auf die neue Technologie AML beim Notruf zurückgreifen. AML steht dabei für "Advanced Mobile Location" und ermöglicht den Leitstellen eine genaue und verlässliche Geolokalisierung von Anrufern aus dem Mobilfunknetz durchzuführen. So kann bei einem Unfall auf der Autobahn, bei Einsätzen im freien Gelände, bei einm Notfall einer ortsunkundigen Person oder bei Einsätzen auf dem Bodensee innerhalb von ca. 20 Sekunden der Standort – bis auf wenige Meter genau – abgefragt werden. Insbesondere in Situationen, in denen Hilfesuchende den Notfallort nicht genau beschreiben können oder aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage dazu sind, spart die neue Technik wertvolle Zeit. Hier geht es zum aktuellen Pressebericht der SÜDKURIER Medienhaus GmbH.

Gerne informieren wir Sie an dieser Stelle darüber, welche Standortdaten bei einem Notruf über die Notrufnummer 112 an die Leitstelle Bodensee-Oberschwaben übermittelt und gespeichert werden.

Welche Daten werden an uns beim Notruf übermittelt?

Bei einem Notruf über die Nummer 112 werden entsprechend § 108 Abs.1 TKG immer die Rufnummer des Anschlusses und die Daten, die zur Ermittlung des Standortes erforderlich sind, von dem die Notrufverbindung ausgeht, übermittelt. Zusätzlich können, je nach verwendetem Endgerät und Betriebssystem, auch genauere Standortdaten aus dem mobilen Endgerät, ermittelt per GPS und/oder WLAN und Funkzelle, an die Leitstelle übermittelt werden. Sind diese Funktionen am Handy ausgeschalten, werden sie beim Notruf automatisch aktiviert und die Daten übermittelt. Hierbei handelt es sich nicht um eine App, sondern um einen von den Herstellern fest installierten Dienst. Der verwendete Dienst nennt sich „Advanced Mobile Location (AML)“.

Da die Sensoren des Smartphones u. U. nicht sofort die genaue Position ermitteln können, werden während des Notrufes die aktuellen Standortdaten mehrfach gesendet. So wird eine möglichst genaue Angabe zur aktuellen Position erreicht. Die ersten Daten werden gesendet sobald sie verfügbar sind, dann jeweils ca. 10, 20 und 30 Sekunden nach wählen des Notrufes. So können im besten Fall insgesamt vier Datensätze mit folgenden Informationen übertragen werden:

§  Nummer des Notrufenden

§  gewählte Notrufnummer (112)

§  Zeitpunkt der Wahl des Notrufes

§  Positionsdaten (Breiten- und Längengrad)

§  Höhe in Metern

§  Genauigkeit der Daten

§  Quelle der aktuellen Position (GPS, Wifi)

§  Richtung und Geschwindigkeit des Notrufenden (wenn in Bewegung)

Weitere Informationen zu AML-Diensten finden Sie z.B. bei den Herstellern der Betriebssysteme der Endgeräte Apple (https://support.apple.com/de-de/HT204040) und Google (https://crisisresponse.google/emergencylocationservice/how-it-works).

Kann jedes Smartphone die Standortdaten an die Notrufannahmestelle senden?

Derzeit sind Android (Google) und iOS (Apple) AML-unterstützende Betriebssysteme. Der AML-Dienst ist ab Android-Version 4 oder Apple iOS ab Version 13.3 integriert.

Werden die Daten gespeichert?

Im sogenannten zertifizierten AML-Endpunkt werden die eingehenden Daten den zuständigen Leitstellen für 60 Minuten zum Abruf zur Verfügung gestellt. Anschließend werden die Daten in der Datenbank gelöscht. Zur Evaluierung werden lediglich noch technische Daten wie Zeitstempel, Netzbetreiber und Genauigkeiten der Positionsdaten gespeichert. Ein Rückschluss auf einen Notrufenden ist dann nicht mehr möglich.

Wird die Telefonnummer im AML-Endpunkt gespeichert?

Die Rufnummern der Notrufenden werden nur als Hash in der Datenbank des AML-Endpunkts gespeichert. Vor Erzeugung des Hash wird die Rufnummer mit Zufallsfolgen verkettet. Ein Rückschluss vom gespeicherten Hash auf die Rufnummer eines Datensatzes ist zu keinem Zeitpunkt möglich.

Wer hat Zugriff auf die Daten?

Auf die im AML-Endpunkt für 60 Minuten gespeicherten Daten haben Zugriff:

§  Die Leitstelle auf die Daten des Notrufenden, dessen Notruf bei ihr eingegangen ist, zum Zweck der schnellen und präzisen Verortung der Einsatzstelle, sofern ihr die Rufnummer des Notrufenden bekannt ist.

§  Die Administratoren zur Wartung und Behebung technischer Probleme.

Durch die Speicherung der Rufnummern als Hashs haben die Administratoren keinen Einblick in personenbezogene Daten.

Wie läuft die Positionsermittlung in einem Notfall ab?

Sobald der Hilfesuchende die 112 wählt, sendet sein Mobiltelefon automatisch Positionsdaten an den nationalen AML-Endpunkt. Die Leitstelle, die den Notruf entgegennimmt, erhält die Positionsdaten für diesen Notruf.

Wie genau kann die Position durch AML bestimmt werden?

Die Genauigkeit der übermittelten Position hängt von den äußeren Umständen ab. Bei gutem GPS-Empfang sind Genauigkeiten mit einem Unsicherheitsradius im einstelligen Bereich möglich.

Kann die Positionsübermittlung beim Notruf deaktiviert werden? 

Die Positionsübermittlung beim Notruf ist standardmäßig im Smartphone aktiviert. Solange keine Notrufnummer aktiv gewählt wird, ist keine Ortung des Smartphones durch die Leitstelle möglich. Erst wenn die Notrufnummer gewählt wird, werden die Positionsdaten ermittelt und an die Leitstelle gesendet. Eine Deaktivierung ist über die Einstellungen bei einigen Android-Versionen möglich. Wir empfehlen aber nicht die Positionsübermittlung beim Notruf zu deaktivieren. Notfälle und Notfallorte sind nicht vorhersehbar und jede Person kann in eine Notlage geraten, in der schnelle Hilfe notwendig ist. Notfälle stellen Ausnahmesituationen dar und nicht immer weiß der Notrufende in der Stresssituation wo er sich genau befindet. Der AML-Dienst dient einzig und allein Ihrer eigenen Sicherheit.

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news-223 Wed, 15 Apr 2020 15:03:45 +0200 Vielen Dank! https://www.drk-bos.de/aktuelles/meldungen/meldung/vielen-dank.html Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rettungswachen Leutkirch und Isny konnten sich zu Ostern über zahlreichen Besuch kleiner schokoladiger Hasen freuen. Vielen herzlichen Dank an die Schwäbische Zeitung und an Center Parcs Park Allgäu für die süße Überraschung-es tut gut zu wissen, dass jemand an uns denkt.

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news-222 Thu, 09 Apr 2020 07:42:13 +0200 Jetzt neu: RSS-Feed https://www.drk-bos.de/aktuelles/meldungen/meldung/jetzt-neu-rss-feed.html Damit Sie keine Neuigkeiten der DRK Rettungsdienstgesellschaft Bodensee-Oberschwaben verpassen, können Sie ab sofort einen RSS-Feed abonnieren. Um eine Benachrichtigung zu erhalten, sobald eine neue Meldung auf der Homepage der DRK Rettungsdienstgesellschaft Bodensee-Oberschwaben eingestellt wurde, kopieren Sie bitte nachfolgenden Link in einen RSS-Reader Ihrer Wahl: https://www.drk-bos.de/news-rss.xml (RSS-Reader können kostenlos im Store heruntergeladen werden). 

Sobald ein neuer Artikel veröffentlicht wurde, werden Sie über den RSS-Reader informiert und mit einem Klick werden Sie zur Webseite weitergeleitet.

Ein RSS-Feed stellt folglich die moderne Version eines Newsletters dar. Statt neue Nachrichten per E-Mail zu erhalten, können sämtliche RSS-Feeds, welche von Ihnen abonniert wurden, über einen RSS-Reader gesammelt und gelesen werden. 

 

 

 

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news-221 Tue, 31 Mar 2020 13:17:31 +0200 Personelle Unterstützung in der Integrierten Leitstelle Bodensee-Oberschwaben https://www.drk-bos.de/aktuelles/meldungen/meldung/personelle-unterstuetzung-in-der-integrierten-leitstelle-bodensee-oberschwaben.html Seit letzten Freitag werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Integrierten Leitstelle Bodensee-Oberschwaben bei der Annahme der Anrufe auf der 116 117 des ärztlichen Bereitschaftsdienstes von drei unserer Notfallsanitäterauszubildenden aus dem zweiten Lehrjahr unterstützt-vielen Dank hierfür (von links nach rechts: Nadine Gohl, Sebastian Helff, Annika Wersal). Ein großes Dankeschön gilt auch an unsere umliegenden Kreisverbände, welche uns derzeit in der Leitstelle ebenfalls personell unterstützen.

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news-220 Mon, 09 Mar 2020 15:15:54 +0100 Sie können am Telefon Leben retten https://www.drk-bos.de/aktuelles/meldungen/meldung/sie-koennen-am-telefon-leben-retten.html Das Team des Südkuriers hat einen Nachmittag lang die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Integrierten Leitstelle Bodensee-Oberschwaben bei ihrer Arbeit begleitet. Einen kleinen Ausschnitt aus dem aktuellen Artikel finden Sie hier: Sie können am Telefon Leben retten.

Die vollständige Geschichte mit vielen Bildern und Videos finden Sie auf der Internetseite des Südkuriers unter: https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/Hier-ist-der-Notruf-Auch-in-der-Fasnacht-sind-die-Mitarbeiter-der-Rettungsleitstelle-rund-um-die-Uhr-im-Einsatz;art372474,10451463

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news-217 Thu, 20 Feb 2020 15:30:45 +0100 Führungskräfteworkshop https://www.drk-bos.de/aktuelles/meldungen/meldung/fuehrungskraefteworkshop.html Die Rettungswachen- und Bereichsleiter der DRK Rettungsdienst Bodensee-Oberschwaben gGmbH waren am 11. und 12. Februar 2020 mit der Fachbereichsleitung und einem erfahrenen Trainer als Moderator zu einer Klausurtagung zusammen gekommen. Im Zentrum der Tagung standen die Entwicklung der Kompetenzen unserer Führungskräfte und die gemeinsame Ausrichtung auf die Zukunft. Neben Workshops und produktiven Gruppendiskussionen blieb auch Raum und Zeit für den persönlichen Austausch und für gemeinsame Aktivitäten. news-215 Wed, 05 Feb 2020 09:48:01 +0100 BerufsInfoBörse Bodenseekreis https://www.drk-bos.de/aktuelles/meldungen/meldung/berufsinfoboerse-bodenseekreis.html Der Rettungsdienst Bodensee-Oberschwaben baut seinen Stand zur BerufsInfoBörse am Berufsschulzentrum Friedrichshafen auf. Vorbeikommen lohnt sich! Am 5. Februar 2020 findet in Zusammenarbeit mit dem Bodenseekreis bereits zum 19. Mal die BerufsInfoBörse (BIB) an der Droste-Hülshoff-Schule in Friedrichshafen statt. Die Besucher erwartet am Berufsschulzentrum Friedrichshafen ein breites und interessantes Angebot mit über 80 teilnehmenden Einrichtungen und Firmen - die DRK Rettungsdienstgesellschaft Bodensee-Oberschwaben gGmbH ist ebenfalls vor Ort. 

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news-214 Wed, 22 Jan 2020 17:04:41 +0100 Wir haben die richtigen Jobs https://www.drk-bos.de/aktuelles/meldungen/meldung/wir-haben-die-richtigen-jobs.html Letzte Woche hatten wir ein Großplakat anfertigen lassen und schon heute ist es geliefert worden. Uns gefällt es sehr gut. Was meinen Sie? Alle aktuellen Stellen finden Sie in unserer Stellenbörse

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news-213 Wed, 08 Jan 2020 14:07:12 +0100 Abstecher ins Jenseits https://www.drk-bos.de/aktuelles/meldungen/meldung/abstecher-ins-jenseits.html Bereits im vergangenen November ergab sich für Frank die dramatischste Situation seines Lebens. Herzstillstand! Nur dank des schnellen und umsichtigen Eingreifens unserer Kollegen, gelang es ihn wiederzubeleben und sofort ins Klinikum zu bringen. Er bedankt sich herzlich bei seinen Rettern und ist glücklich über sein neues Leben. 

Heute, nach der Reha, geht es ihm wieder gut, so berichtete er am Telefon und noch immer ist er voller Dankbarkeit gegenüber seinen Rettern, der Notärztin und dem OP–Team. 

Lesen Sie hier, wie Frank dies alles erlebte.

Der DRK Rettungsdienst wünscht ihm alles erdenklich Gute!

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news-212 Fri, 20 Dec 2019 08:00:00 +0100 Stellenbörse Rettungsdienst Bodensee-Oberschwaben https://www.drk-bos.de/aktuelles/meldungen/meldung/stellenboerse-rettungsdienst-bodensee-oberschwaben.html Beginnen Sie das neue Jahr mit etwas Schönem. Einem Job bei uns, dem DRK Rettungsdienst! Schauen Sie jetzt in unsere Stellenbörse. Wir als Geschäftsführer des DRK Rettungsdienst Bodensee-Oberschwaben sind stolz darauf was unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jeden Tag und jede Nacht vor Ort leisten und sagen daher gerne DANKE!

Wir werden die nächsten Jahre in der Region wachsen und suchen daher auch in der Region nach geeigneten Personen. Daher ist es nur folgerichtig, unsere Bedarfe in unserer eigenen Stellenbörse zu veröffentlichen, sagt Volker Geier, Geschäftsführer der Rettungsdienstgesellschaft Bodensee-Oberschwaben.

In der Stellenbörse finden Sie alle aktuellen Stellenangebote von uns. Derzeit suchen wir nicht nur Rettungspersonal und Kolleginnen und Kollegen in der Leitstelle, sondern auch eine Köchin oder einen Koch für unsere Betriebskantine, die im März 2020 eröffnet wird. 

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news-209 Wed, 18 Sep 2019 14:52:09 +0200 Einweihungsfeier Rettungswache Isny https://www.drk-bos.de/aktuelles/meldungen/meldung/einweihungsfeier-rettungswache-isny.html Die neue DRK-Rettungswache ist am neuen Standort „Am Angele Hof“ in Isny offiziell eingeweiht worden. Hier geht es zum aktuellen Pressebericht der "Schwäbischen Zeitung".

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news-208 Tue, 06 Aug 2019 08:43:57 +0200 Firmenlauf Friedrichshafen 2019 https://www.drk-bos.de/aktuelles/meldungen/meldung/firmenlauf-friedrichshafen-2019.html Am 18. Juli 2019 fand der 3. ZF Firmenlauf Friedrichshafen statt. Insgesamt waren 5.804 Läuferinnen und Läufer am Start. Und auch unser Unternehmen ging in diesem Jahr wieder hinter die Startlinie. Auf dem Messegelände Friedrichshafen waren wir mit 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von verschiedenen Rettungswachen vertreten. Die Wachen Ravensburg, Leutkirch, Tettnang, Friedrichshafen, Markdorf und Überlingen stellten Dreier-Teams für den Start auf und nahmen die Herausforderung der 5 km Strecke erfolgreich an.

Der Firmenlauf ist seit drei Jahren ein tolles Ereignis, um als Kolleginnen und Kollegen von den verschiedensten Wachen zusammenzukommen und sportliche Leistung zu bringen. So anstrengend die Laufstrecke auch sein mag, so stolz kommen jedes Jahr alle im Ziel an. Laufzeiten aus den vorherigen Jahren konnten verbessert und im Ziel gemeinsam auf den Erfolg angestoßen werden.

Beste Teamwertung unseres Unternehmens:

Teamwertung Frauen: Das schnellste Team war hier das DRK Team 3 mit Lena Köhler, Pauline Bauer und Denise Lohrey. Sie belegten Platz 71 der Wertungskategorie mit einer Zeit von 1:25:24,67.

Teamwertung Mixed: In dieser Kategorie waren alle anderen Teams unseres Unternehmens vertreten. Schnellstes Team war hier das DRK Team 5 mit Sarah Brändle, Peter Mayer und Daniel Wesle. Sie belegten Platz 137 der Wertungskategorie mit einer Zeit von 1:14:03,69.

Schnellste Einzelläufer unseres Unternehmens:

Die schnellste Läuferin in ihrer Einzelzeit, welche Platz 1.968 des gesamten Firmenlaufs belegte, war Sarah Brändle mit einer Zeit von 0:24:40,9.

Der schnellste Läufer in seiner Einzelzeit, welcher Platz 194 des gesamten Firmenlaufs belegte, war Beni Maucher mit einer Zeit von 0:18:42,0.

Abschließend gilt ein besonderer Dank an Frau Denise Lohrey, welche unsere Teilnahme bereits zum dritten Mal organisiert und viel Engagement in die Vorbereitungen gesteckt hat. Außerdem ein herzliches Dankeschön an Antonia Kapfer für die tollen Fotos und an Manuel Schmid für das Bereitstellen des Kamera-Equipments. Wir hoffen, dass unser Unternehmen auch in den nächsten Jahren wieder an den Start geht. 

 

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news-207 Mon, 29 Jul 2019 12:00:02 +0200 Qualitätsbericht für das Berichtsjahr 2018 ist erschienen https://www.drk-bos.de/aktuelles/meldungen/meldung/qualitaetsbericht-fuer-das-berichtsjahr-2018-ist-erschienen.html Die SQR-BW hat ihren Qualitätsbericht über den Rettungsdienst in Baden-Württemberg veröffentlicht. Hier können Sie den Qualitätsbericht über das Berichtsjahr 2018 im Rettungsdienst Baden-Württemberg einsehen. 

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news-204 Sat, 18 May 2019 00:00:00 +0200 1. Praxistag für unsere NotSan-Auszubildenden https://www.drk-bos.de/aktuelles/meldungen/meldung/1-praxistag-fuer-unsere-notsan-auszubildenden.html Bei bestem Wetter fand am 18. Mai 2019 der 1. Praxistag für unsere NotSan-Auszubildenden aus den Bereichen Nord und Mitte beim THW in Weingarten statt. Dieser Tag stand unter dem Motto „Unfallrettung“. Zu Beginn des Tages gab es einen eineinhalbstündigen Theorieteil, in dem einsatztaktische und technische Aspekte vorgetragen wurden. Hierbei referierte Ingenieur Joscha Braun (BoE) vom THW über die Elektromobilität, da diese Antriebsform immer häufiger im Straßenverkehr vorzufinden ist. 
Nach kurzer Pause ging es dann in den praktischen Teil über, welcher insgesamt sechs Stunden dauerte. Zuerst beschäftigten sich unsere Auszubildenden mit Immobilisations- und Rettungstechniken und konnten so im Skillstraining nochmals ihr Wissen ergänzen und auffrischen.
Nach der Mittagspause, in welcher die Teilnehmer von THW-Koch Alexander Mühleisen bestens versorgt wurden, wurde mit den Fallbeispielen gestartet. Um ein realitätsnahes Arbeiten zu simulieren, wurde bei allen Fallbeispielen die Übungskünstlichkeit so gering wie möglich gehalten. Somit konnten auch sämtliche Störungspotenziale auftreten, wodurch die höchste Konzentration bei den Teilnehmern gefordert wurde. Zuerst stand das Thema „Crashrettung“ auf der Agenda. Unter äußerst realen Bedingungen wurden die Patienten bis zur Übergabe an den fiktiven RTH entsprechend der Dringlichkeit professionell versorgt. Nach einer Feedbackrunde ging es mit dem zweiten Fallbeispiel weiter. Parallel zur anspruchsvollen Patientenversorgung wurde unter realistischen Bedingungen eine Lautstärke zwischen 80 und 100 dB simuliert. Dieses Fallbeispiel soll verdeutlichen, welcher akustischen Belastung Patient und Retter am Einsatzort ausgesetzt sind. Auch nach diesem umfangreichen Fallbeispiel fand im Anschluss eine Feedbackrunde statt, in welcher der medizinische und kommunikative Aspekt reflektiert wurde. Auch das dritte Fallbeispiel war ganz dem Thema „schonende Rettung“ gewidmet und erforderte ein umsichtiges und koordiniertes Arbeiten aller Akteure. 
Das vorgesehene Lernziel für den Praxistag wurde am Ende des Tages mehr als erreicht und alle Beteiligten hatten sehr viel Spaß.
Vielen Dank an alle Helfer und Führungskräfte des THW und des DRK BOS, welche unseren Auszubildenden diesen tollen Tag ermöglicht haben. 

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news-203 Wed, 15 May 2019 16:35:19 +0200 Umzug in die neue Rettungswache in Isny https://www.drk-bos.de/aktuelles/meldungen/meldung/umzug-in-die-neue-rettungswache-in-isny.html Nach neunmonatiger Bauzeit konnte am 13. März 2019 der Umzug der Rettungswache Isny an den neuen Standort „Am Angele Hof 18“ in Isny stattfinden. Das ganze Team der Rettungswache Isny hat tatkräftig angepackt, sodass nach einer sehr guten Vorbereitung der Umzug innerhalb eines Tages erfolgen konnte. Parallel wurde am neuen Standort mit dem Einräumen begonnen, wodurch bereits am selben Abend der Nachtdienst mit der ersten Schicht auf der neuen Rettungswache beginnen konnte.  

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news-202 Tue, 07 May 2019 14:02:01 +0200 Offizielle Eröffnung und Einweihung der Rettungswache Bad Wurzach https://www.drk-bos.de/aktuelles/meldungen/meldung/offizielle-eroeffnung-und-einweihung-der-rettungswache-bad-wurzach.html Mit mehr als einer halben Million Euro haben die Stadt Bad Wurzach und das DRK die Rettungswache an der Dr.-Harry-Wiegand-Straße saniert. Nach monatelanger Umbauarbeit stand nun im Rahmen des verkaufsoffenen Sonntags die offizielle Eröffnung und Einweihung an. Hier geht es zum aktuellen Pressebericht von "dieBILDSCHIRMZEITUNG". 

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news-201 Mon, 25 Feb 2019 11:08:04 +0100 Professionalität in der Leitstelle https://www.drk-bos.de/aktuelles/meldungen/meldung/professionalitaet-in-der-leitstelle.html Crew Ressource Management Fortbildung Überall wo Menschen arbeiten, passieren Fehler, auch wenn es besonders wichtig wäre, keine Fehler zu machen. So ist es ebenfalls in der Leitstelle, in der viele verschiedene Menschen eng miteinander zusammenarbeiten, um das bestmögliche Ergebnis für die verschiedenen Einsätze zu erreichen. Um diese Fehler zu reduzieren und die Zusammenarbeit zu optimieren wurden die Mitarbeiter der Leitstelle Bodensee-Oberschwaben intensiv fortgebildet. Sie erhielten hierzu eine Schulung im Rahmen des "Crew Ressource Managements". Das aus der Luftfahrt entstandene Training wurde von der Firma NTI Austria www.nti-austria.at auf die Leitstelle umgelegt und erreicht so, dass die Mitarbeiter der Leitstellen erkennen, wie diese die Zusammenarbeit und die Fehlervermeidung verbessern. Themen waren unter anderem Professionalität,menschliche Fehler, Fehlerketten, Fehlervermeidung, Grundlagen der Kommunikation, situative Aufmerksamkeit, Konfliktmanagement und praktische Fallbeispiele.

Vielen Dank an die Feuerwehr Ravensburg für das Bereitstellen der Räumlichkeiten.

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news-200 Fri, 14 Dec 2018 09:22:00 +0100 Richtfest in Weingarten https://www.drk-bos.de/aktuelles/meldungen/meldung/richtfest-in-weingarten.html Richtfest am Neubau in Weingarten. Für den Neubau unseres Hauptsitzes ist am Donnerstag in Weingarten das Richtfest gefeiert worden. Die hybride Konstruktion aus Stahlbeton und Holz am Birkenweg wird nicht nur Sitz und größter Betriebsstandort der Rettungsdienstgesellschaft, sondern bietet auch Platz für Teile der DRK Landesschule Baden-Württemberg sowie für gewerbliche Mieter. Es entstehen attraktive und moderne Büroflächen.

Holz liegt im Trend. Der natürlich wachsende Rohstoff verspricht optimale Eigenschaften für die zukünftigen Bewohner des Gebäudes und verbessert gleichzeitig die ökologische Bilanz. Eindrucksvoll dokumentiert dies Firma Rombach aus dem Schwarzwald mit der Übergabe eines Zertifikates: Allein die 160 m³ Außenwände aus heimischem Nadelholz führen dazu, dass das Gebäude 131,76 t CO2 speichert. Ein erheblicher Beitrag zum Schutz der Umwelt. 

Mit der Übergabe wird im Sommer kommenden Jahres gerechnet. 

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news-198 Thu, 04 Oct 2018 12:19:12 +0200 Wir gratulieren: 14 Notfallsanitäter/-innen haben ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen https://www.drk-bos.de/aktuelles/meldungen/meldung/wir-gratulieren-14-notfallsanitaeter-innen-haben-ihre-ausbildung-erfolgreich-abgeschlossen.html Am 26.09.2018 schlossen alle 14 Auszubildenden der DRK Bodensee-Oberschwaben gGmbH ihre dreijährige Ausbildung zum Notfallsanitäter mit der letzten mündlichen Prüfung erfolgreich ab. Hierbei handelt es sich um das erste Vollexamen (bestehend aus 3 schriftlichen, 4 praktischen und 3 mündlichen Prüfungen), das an der Bildungseinrichtung Ravensburg der DRK Landesschule abgehalten wurde. Im Rahmen ihrer Ausbildung wechselten die Auszubildenden zwischen den Lehrorten Klinik, Schule und Rettungswache, wo Ihnen die nötigen Fertigkeiten für ihr Berufsleben vermittelt wurden.

Der Beruf des Notfallsanitäters wurde im Jahr 2014 ins Leben gerufen, um den bisherigen Beruf des Rettungsassistenten abzulösen. Anders als der Rettungsassistent, ist der Notfallsanitäter im Rahmen des rechtfertigen Notstandes dazu befugt, ausgewählte Medikamente zu verabreichen und invasive Maßnahmen durchzuführen, was für eine bessere Patientenversorgung bis zum Eintreffen des Notarztes sorgen soll.

Die frisch ausgebildeten Notfallsanitäter/-innen werden ab 01.10.2018 ihre Tätigkeit im Rettungsdienst der DRK Bodensee-Oberschwaben gGmbH aufnehmen. 

 

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news-196 Tue, 11 Sep 2018 09:08:00 +0200 Ein emotionales Wiedersehen: Wie eine Frau und ihre Lebensretterin sich beim Einsatzteam bedanken https://www.drk-bos.de/aktuelles/meldungen/meldung/ein-emotionales-wiedersehen-wie-eine-frau-und-ihre-lebensretterin-sich-beim-einsatzteam-bedanken.html Eine beherzte Ersthelferin aus Ravensburg reanimiert mit telefonischer Anleitung der Notrufzentrale eine Frau mit Herzstillstand, bis die Profis da sind und rettet ihr so das Leben. Zwei Jahre später treffen sich alle Beteiligten wieder und blicken zurück. Hier geht es zum Pressebericht des Südkurier vom 11. September 2018.  

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news-191 Mon, 23 Apr 2018 12:53:00 +0200 Ergänzungsprüfung Notfallsanitäter | Erstmals in Ravensburg https://www.drk-bos.de/aktuelles/meldungen/meldung/ergaenzungspruefung-notfallsanitaeter-erstmals-in-ravensburg.html Wir gratulieren! Nach intensiver Vorbereitung konnten vergangene Woche erstmals Ergänzungsprüfungen zum Notfallsanitäter/in in Weingarten (RV) an der Bildungseinrichtung der DRK Landesschule Baden Württemberg durchgeführt werden. Wir gratulieren! Nach intensiver Vorbereitung konnten vergangene Woche erstmals Ergänzungsprüfungen zum Notfallsanitäter/in in Weingarten (RV) an der Bildungseinrichtung der DRK Landesschule Baden Württemberg durchgeführt werden. Die Teilnehmer stammen von der DRK RD Bodensee-Oberschwaben gGmbH, der DRK RD Freiburg gGmbH und dem Rettungsdienst KAP.

Herzlichen Glückwunsch!

Wir danken  dem Lehrteam der DRK Landesschule, den Referenten und den mitwirkenden Praxisanleitern für Ihr Engagement.

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news-154 Fri, 20 Oct 2017 12:24:00 +0200 33 Auszubildende | Schulbeginn Notfallsanitäter 2017 https://www.drk-bos.de/aktuelles/meldungen/meldung/33-auszubildende-schulbeginn-notfallsanitaeter-2017.html Anfang Oktober hat der dritte Jahrgang mit der Ausbildung zum Notfallsanitäter / -sanitäterin in Weingarten (LK Ravensburg) begonnen. Anfang Oktober hat der dritte Jahrgang mit der Ausbildung zum Notfallsanitäter / -sanitäterin in Weingarten (LK Ravensburg) begonnen. Wir haben unsere Kapazitäten verdoppelt und starten mit gleich zwei Schulklassen ins neue Schuljahr. Gemeinsam mit der DRK Landesschule Baden-Württemberg haben wir das Unmögliche möglich gemacht und alles gegeben, um dem Fachkräftemangel im Rettungsdienst so schnell wie möglich den Garaus zu machen.

Wir wünschen unseren neuen Kolleginnen und Kollegen viel Erfolg bei der Ausbildung zum Notfallsanitäter! 

Hintergrund:

Mit dem Inkrafttreten des Notfallsanitätergesetzes im Jahr 2014 wurde die maximal zweijährige Ausbildung der Rettungsassistenten durch die dreijährige Ausbildung zum Notfallsanitäter abgelöst. Durch die längere Ausbildungszeit und die fehlende Möglichkeit einer verkürzten Ausbildung für vorgebildete Retter fehlten gleich mehrere Jahrgänge neu ausgebildeter Mitarbeiter im Rettungsdienst.

Diese Personallücke bereitet den Rettungsdiensten im ganzen Bundesgebiet große Sorgen. Verschärft wird die Situation gleich durch mehrere korrespondierende Regelungen:

  • <i style="border: 0px; margin: 0px; padding: 0px; font-style: italic; ">notwendige Erweiterungen der Vorhaltung an Rettungsmitteln,</i>
  • <i style="border: 0px; margin: 0px; padding: 0px; font-style: italic; ">die zeitgleich notwendige Weiterqualifizierung der Rettungsassistentinnen und Rettungsassistenten zum Notfallsanitäter, aufgrund sehr kurzer Übergangsfristen im Notfallsanitätergesetz und im Landesrettungsdienstgesetz,</i>
  • <i style="border: 0px; margin: 0px; padding: 0px; font-style: italic; ">sinkender Einsatz von ehrenamtlichen Helfern aufgrund landesrechtlicher Vorgaben zur Qualifizierung im Rettungsdienstgesetz.</i>

Unzureichend abgestimmte landes- und bundesrechtliche Regelungen haben die ganze Branche in massive Bedrängnis gebracht. An der Attraktivität des neuen Berufsbildes liegt es aber nicht: Bewerber für die Ausbidung gibt es genug. Auf jeden Ausbildungsplatz kommen knapp fünf Bewerber.

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news-166 Sat, 01 Apr 2017 12:24:00 +0200 Vier Länder – Eine Regionenmarke https://www.drk-bos.de/aktuelles/meldungen/meldung/vier-laender-eine-regionenmarke.html Hohe Lebensqualität, die attraktive Umgebung, das hohe wirtschaftliches Potenzial sowie der Mix aus florierender Wirtschafts-, Touristik- und Wohnregion! Hier kommen Potentiale und Ressourcen vier hochentwickelter Länder – Deutschland, Österreich, Schweiz und Liechtenstein – zusammen und bilden eine der dynamischsten Wirtschaftsregionen Europas. Erfahren Sie mehr über die Vierländerregion Bodensee!

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